에스겔 20장 BasisBibel (2021)
BasisBibel (2021) · 독일어 · 에스겔 (Ezekiel) · 44절
- 1 Es war im siebten Jahr der Verbannung unseres Volkes, am zehnten Tag des fünften Monats. Einige der Ältesten Israels kamen zu mir, um den Herrn zu befragen. Sie setzten sich vor mich hin.
- 2 Da kam das Wort des Herrn zu mir:
- 3 Du Mensch, rede mit den Ältesten Israels und sag zu ihnen: »So spricht Gott, der Herr! Seid ihr gekommen, um mich zu befragen? Bei meinem Leben! Von euch lasse ich mich nicht befragen. – So lautet der Ausspruch von Gott, dem Herrn.«
- 4 Klag sie an, du Mensch – ja, klag sie an! Zeig ihnen die Schandtaten ihrer Vorfahren.
- 5 Sag zu ihnen: »So spricht Gott, der Herr! An dem Tag, an dem ich Israel erwählte, leistete ich Jakobs Nachkommen feierlich einen Schwur. Ich gab mich ihnen in Ägypten zu erkennen und schwor ihnen: Ich, der Herr, bin euer Gott.
- 6 Ich versprach ihnen damals, sie aus Ägypten wegzuführen – in ein Land, das ich für sie ausgesucht hatte. Es ist ein Land, in dem Milch und Honig fließen – ein Land, das schöner ist als alle anderen.
- 7 Und ich sagte ihnen: Jeder von euch muss die Götzenbilder wegwerfen, an denen er hängt. Macht euch nicht unrein durch die Götzen Ägyptens! Denn ich, der Herr, bin euer Gott.«
- 8 Sie aber haben sich mir widersetzt und wollten nicht auf mich hören. Niemand warf die Götzenbilder weg, an denen er hing. Sie verließen die Götzen Ägyptens nicht. Da dachte ich daran, meine Wut an ihnen zu stillen. Schon in Ägypten sollten sie meinen Zorn spüren.
- 9 Aber ich machte es anders, weil es um meinen Namen ging. Die Völker, unter denen Israel lebte, sollten meinen Namen nicht in den Dreck ziehen. Vor ihren Augen hatte ich mich zu erkennen gegeben, indem ich Israel aus Ägypten führte.
- 10 Ja, ich führte Israel aus Ägypten und brachte sie in die Wüste.
- 11 Weiter sagte Gott: Ich gab den Israeliten Anordnungen und machte ihnen meine Gebote bekannt. Jeder Mensch soll sich daran halten, damit er durch sie am Leben bleibt.
- 12 Ich gab ihnen den Sabbat als Ruhetag. Er sollte ein Zeichen sein zwischen mir und ihnen. Daran sollten sie erkennen, dass ich der Herr bin. Ich habe die Israeliten für mich ausgewählt.
- 13 Aber das Haus Israel widersetzte sich mir in der Wüste. Die Israeliten befolgten meine Anordnungen nicht, an die sich jeder Mensch halten soll. Sie verachteten meine Gebote, durch die der Mensch am Leben bleibt. Sie sorgten sich nicht um den Sabbat. Da dachte ich daran, meine Wut an ihnen zu stillen. Ich wollte ihnen in der Wüste ein Ende machen.
- 14 Aber ich handelte anders, weil es um meinen Namen ging. Die Völker sollten ihn nicht in den Dreck ziehen. Vor deren Augen hatte ich Israel aus Ägypten geführt.
- 15 Darum schwor ich den Israeliten feierlich, sie nicht mehr in das versprochene Land zu bringen: in das Land, in dem Milch und Honig fließen – das Land, das schöner ist als alle anderen Länder. Das alles geschah noch in der Wüste.
- 16 Die Israeliten verachteten meine Gebote und befolgten meine Anordnungen nicht. Sie sorgten sich nicht um den Sabbat, denn sie hatten ihr Herz an ihre Götzen gehängt.
- 17 Doch aus Mitleid verschonte ich sie. Ich sah davon ab, ihnen in der Wüste ein Ende zu machen.
- 18 Zur nächsten Generation sagte ich in der Wüste: »Folgt nicht dem Beispiel eurer Vorfahren! Beachtet ihre Gebote nicht und macht euch nicht unrein durch ihre Götzen.
- 19 Ich bin der Herr, euer Gott! Befolgt meine Anordnungen, beachtet meine Gebote und handelt danach!
- 20 Haltet den Sabbat heilig. Er wird ein Zeichen sein zwischen mir und euch. Daran sollt ihr erkennen, dass ich, der Herr, euer Gott bin.«
- 21 Doch auch diese Generation widersetzte sich mir. Die Israeliten befolgten meine Anordnungen nicht und achteten nicht darauf, meine Gebote einzuhalten. Der Mensch muss sie aber einhalten, damit er durch sie am Leben bleibt. Sie sorgten sich nicht um den Sabbat. Da dachte ich wieder daran, meine Wut an ihnen zu stillen. In der Wüste sollten sie meinen Zorn spüren.
- 22 Aber ich zog meine Hand zurück. Ich handelte anders, weil es um meinen Namen ging. Die Völker sollten ihn nicht in den Dreck ziehen. Vor deren Augen hatte ich Israel aus Ägypten geführt.
- 23 Ich schwor der Generation in der Wüste feierlich, sie zu fremden Völkern zu schicken. Ich wollte sie in alle Länder zerstreuen.
- 24 Denn sie hielten meine Gebote nicht ein und verachteten meine Anordnungen. Sie sorgten sich nicht um den Sabbat und verehrten weiter die Götzen ihrer Vorfahren.
- 25 Dann gab ich ihnen Gesetze, die ihnen schaden sollten. Und ich gab ihnen Gebote, durch die man nicht am Leben bleiben kann.
- 26 Ich machte sie unrein, indem ich sie dazu brachte, ihre Erstgeborenen als Opfergabe zu verbrennen. Ich wollte sie vernichten. Sie sollten erkennen, dass ich der Herr bin.
- 27 Weiter sagte Gott: Darum rede mit dem Haus Israel, du Mensch! Sag zu den Israeliten: »So spricht Gott, der Herr! Eure Vorfahren haben mich beleidigt, indem sie mir untreu geworden sind.
- 28 Ich brachte sie in das Land, das ich ihnen geben wollte. Ich hatte es ihnen ja geschworen. Sie aber suchten sich alle hohen Hügel aus und die dicht mit Laub bedeckten Bäume. Dort brachten sie ekelerregende Gaben dar, falsche Schlacht- und Räucheropfer. Sie gossen dort auch Trankopfer aus.
- 29 Da fragte ich sie: Was soll das mit diesem Kultplatz, zu dem ihr geht? – Man nennt den Ort bis heute Kultplatz.«
- 30 Darum sag zum Haus Israel: »So spricht Gott, der Herr! Wollt ihr euch auf dieselbe Weise unrein machen, wie es eure Vorfahren gemacht haben? Und wollt ihr weiterhin mit ihren Götzenbildern Hurerei treiben?
- 31 Ihr bringt falsche Opfergaben dar und lasst eure Kinder durchs Feuer gehen. So macht ihr euch bis heute durch eure Götzen unrein. Ich soll mich von euch befragen lassen, Haus Israel? Bei meinem Leben! – Ausspruch von Gott, dem Herrn – Von euch lasse ich mich nicht befragen.
- 32 Ihr denkt: Wir wollen wie die anderen Völker sein, wie Familien in anderen Ländern. Auch wir wollen Holz und Stein verehren. Was euch da in den Sinn kommt, darf nicht geschehen!
- 33 Bei meinem Leben! So lautet der Ausspruch von Gott, dem Herrn: Ich werde mit starker Hand und erhobenem Arm als König über euch herrschen. Ich werde meinen Zorn über euch ausgießen.
- 34 Ja, mit starker Hand und erhobenem Arm werde ich euch von den Völkern wegführen. Ich werde euch wieder aus den Ländern zurückholen, in die ihr zerstreut worden seid. Ja, ich gieße meinen Zorn über euch aus.
- 35 Ich werde euch in die Wüste der Völker bringen. Dort werde ich über euch Gericht halten, von Angesicht zu Angesicht.
- 36 Ich werde euch auf dieselbe Weise richten wie eure Vorfahren in der Wüste in Ägypten. – Ausspruch von Gott, dem Herrn.
- 37 Ich zähle euch mithilfe eines Hirtenstabes ab und verpflichte euch dazu, den Bund zu halten.
- 38 Ich sondere diejenigen von euch aus, die sich mir widersetzt oder sich aufgelehnt haben. Ich werde sie aus dem Land wegführen, in dem sie als Fremde leben. Aber das Land Israels werden sie nicht betreten. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin.«
- 39 Weiter sagte Gott: So spricht Gott, der Herr, zu euch, Israeliten: Soll doch jeder hingehen und seinen Götzen dienen! Doch später werdet ihr auf mich hören. Dann werdet ihr meinen heiligen Namen nicht mehr in den Dreck ziehen. Das tut ihr durch eure falschen Opfergaben und Götzen.
- 40 Das Haus Israel wird mir dienen auf einem hohen Berg in Israel. Das ist mein heiliger Berg. – Ausspruch von Gott, dem Herrn – Alle, die im Land leben, werden das tun. Ich nehme eure Abgaben wieder an, ich fordere sie sogar ein: die Abgaben von den ersten geernteten Früchten genauso wie die anderen Pflichtabgaben.
- 41 Auch euch werde ich wieder annehmen, und ihr werdet mich gnädig stimmen. Ich werde euch wegführen von den fremden Völkern. Ich werde euch zurückholen aus den Ländern, in die ihr zerstreut worden seid. So werde ich mit eurer Hilfe vor den Völkern zeigen, dass ich heilig bin.
- 42 Daran werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin: Ich werde euch zum Land Israels bringen. Ich bringe euch in das Land, von dem ich geschworen habe, es euren Vorfahren zu geben.
- 43 Denkt dann aber daran, wie ihr euch verhalten habt und was ihr getan habt. Damit habt ihr euch unrein gemacht! Ihr werdet euch vor euch selbst ekeln, wegen all der bösen Taten, die ihr begangen habt.
- 44 Daran soll das Haus Israel erkennen, dass ich der Herr bin: Euer böses Verhalten und eure schlechten Taten lasse ich ungestraft, weil es um meinen Namen geht. – So lautet der Ausspruch von Gott, dem Herrn.
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