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시편 106편 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 시편 (Psalms) · 48절

  1. 1 Halleluja! Dankt dem Herrn, denn er ist gut! Ja, für immer bleibt seine Güte bestehen.
  2. 2 Wer kann die Taten des Herrn in Worte fassen? Wer kann ihn so loben, wie er es verdient?
  3. 3 Glücklich ist, wer sich an das Recht hält, wer zu jeder Zeit für Gerechtigkeit eintritt.
  4. 4 So denk auch an mich, Herr! Tu es aus Liebe zu deinem Volk! Schau nach mir! Du kannst mir helfen!
  5. 5 Lass mich das Glück deiner Erwählten erfahren! Lass mich an der Freude deines Volkes teilhaben! Dann werde ich mich glücklich preisen, dass ich zu ihm gehöre, deinem Eigentum.
  6. 6 Wir haben Sünden begangen wie unsere Vorfahren. Wir haben Unrecht getan und wie Frevler gehandelt.
  7. 7 Als unsere Vorfahren in Ägypten waren, haben sie nichts aus deinen Wundern gelernt. Keiner wollte sich an deine große Güte erinnern. Als sie am Schilfmeer in Bedrängnis kamen, haben sie sich sogar dem Höchsten widersetzt.
  8. 8 Dennoch half er ihnen! Er tat es für seinen Namen! Er wollte ihnen seine Macht vor Augen führen.
  9. 9 Er drohte dem Schilfmeer – da trocknete es aus. So konnte er sie durch die Fluten führen wie durch eine Wüste.
  10. 10 Er rettete sie vor dem Hass ihrer Verfolger und befreite sie aus der Gewalt ihrer Gegner.
  11. 11 Wasser bedeckte die nachdrängenden Feinde. Kein Einziger von ihnen blieb am Leben.
  12. 12 Da glaubten sie seinen Verheißungen, sangen wieder Lieder zu seinem Lob.
  13. 13 Doch bald hatten sie seine Taten vergessen. Sie hatten keine Geduld mit seinem Plan.
  14. 14 Als sie in der Wüste waren, packte sie die Gier. In trockenem Land forderten sie Gott heraus.
  15. 15 Dennoch gab er ihnen, wonach sie verlangten. Mit Essen versorgte er ihre gierigen Kehlen.
  16. 16 Danach erregte Mose im Lager ihre Eifersucht, ebenso Aaron, der Heilige des Herrn.
  17. 17 Da öffnete sich die Erde und verschlang Datan. Auch die Schar um Abiram wurde verschüttet.
  18. 18 Ein Feuer entflammte gegen die abtrünnige Schar, eine Flamme vernichtete die Frevler.
  19. 19 Danach machten sie am Berg Horeb ein Kalb. Vor dem gegossenen Bild fielen sie auf die Knie.
  20. 20 Sie tauschten die Herrlichkeit ihres Gottes gegen das Abbild eines grasfressenden Stiers.
  21. 21 Wieder hatten sie Gott, ihren Retter, vergessen, der große Dinge in Ägypten geschehen ließ:
  22. 22 Wunderzeichen im Lande Hams, gewaltige Taten am Schilfmeer.
  23. 23 Gott aber dachte daran, sie zu vernichten, wäre nicht Mose gewesen, den er erwählt hat. Der sprang für das Volk in die Bresche, um Gott von seinem Zorn abzubringen.
  24. 24 Danach verschmähten sie das köstliche Land. Sie wollten seiner Verheißung nicht glauben.
  25. 25 Vielmehr schimpften sie darüber in ihren Zelten. Keiner hörte mehr auf die Stimme des Herrn.
  26. 26 Da streckte er seine Hand gegen sie aus, um sie in der Wüste niederzuwerfen.
  27. 27 So unterwarf er ihre Nachkommen den Völkern, und zerstreute sie in aller Herren Länder.
  28. 28 Danach wurden sie Anhänger des Baal-Pegor und hielten Opfermahlzeiten für die Toten.
  29. 29 Durch ihr Treiben verärgerten sie Gott so sehr, dass eine Plage über sie hereinbrach.
  30. 30 Da trat Pinhas als Anwalt für sie ein. So konnte er die Plage noch aufhalten.
  31. 31 Sein Eintreten achtete man als gerecht, über Generationen hinweg für alle Zeit.
  32. 32 Danach reizten sie Gott am Wasser von Meriba. Diesmal hatte Mose die Folgen zu tragen.
  33. 33 Denn sie forderten seinen Zorn so lange heraus, bis er sich zu unbedachten Worten hinreißen ließ.
  34. 34 Sie hatten die Völker nicht vernichtet, wie der Herr es ihnen aufgetragen hat.
  35. 35 Vielmehr vermischten sie sich mit den Völkern und übernahmen ihre Sitten und Gebräuche.
  36. 36 Sie verehrten ihre Götzenbilder. Dadurch liefen sie in die Falle.
  37. 37 Sie brachten ihre Söhne und Töchter dar, als Kinderopfer für die Dämonen.
  38. 38 Sie vergossen unschuldiges Blut, das Blut ihrer eigenen Söhne und Töchter. Die hatten sie den Göttern Kanaans geopfert und durch ihr Blut das Land entweiht.
  39. 39 So wurden sie unrein durch ihr Handeln und treulos gegen Gott durch ihr Treiben.
  40. 40 Da tobte der Herr vor Zorn gegen sein Volk. Voller Abscheu sah er auf sein Eigentum.
  41. 41 Er gab sie in die Gewalt von fremden Völkern. Die herrschten über sie voller Hass.
  42. 42 Ihre Feinde bedrängten sie hart. Sie mussten sich ihrer Gewalt beugen.
  43. 43 Aus vielen Gefahren hat Gott sie gerettet. Sie aber widersetzten sich hartnäckig seinem Plan und verstrickten sich immer tiefer in ihre Schuld.
  44. 44 Dennoch schaute er nach ihnen in ihrer Not, wann immer er ihr Klagegeschrei hörte.
  45. 45 Aus Liebe zu ihnen dachte er an seinen Bund. Ja, sein Mitleid war so groß wie seine Güte.
  46. 46 Er zeigte ihnen seine Barmherzigkeit vor den Augen aller, die sie gefangen hielten.
  47. 47 Herr, unser Gott, befreie uns doch! Bring uns aus den Völkern wieder heim! Dann wollen wir deinen heiligen Namen preisen und uns rühmen, dass wir dich loben dürfen.
  48. 48 Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, von Anfang an bis in alle Zukunft! Das ganze Volk soll sagen: Amen! Halleluja!

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