사무엘하 22장 BasisBibel (2021)
BasisBibel (2021) · 독일어 · 사무엘하 (2 Samuel) · 51절
- 1 David sang für den Herrn das folgende Lied. Damals, als der Herr ihn befreit hat aus der Gewalt all seiner Feinde – und aus der Gewalt Sauls.
- 2 Es lautet: Der Herr ist mein Fels, meine Burg, mein Retter.
- 3 Mein Gott ist die Festung, auf die ich vertraue, mein Schild, meine Schutzmacht und meine Zuflucht. Du bist mein Zufluchtsort und mein Retter, du schützt mich vor Gewalt.
- 4 »Gelobt sei der Herr!«, rufe ich aus. Ich bin in Sicherheit vor meinen Feinden.
- 5 Wellen, die den Tod bringen, brachen über mich herein. Fluten, die Verderben bringen, erschreckten mich.
- 6 Mit Stricken der Unterwelt war ich gefesselt. In Fangnetze des Todes war ich geraten.
- 7 In meiner höchsten Not rief ich den Herrn. Ja, ich schrie zu meinem Gott. Er hörte mein Rufen in seinem Palast. Mein Hilfeschrei drang an sein Ohr.
- 8 Da schwankte und wankte die Erde. Es bebten die Fundamente des Himmels. Sie schwankten, weil er so zornig war.
- 9 Rauch drang aus seiner Nase hervor, verzehrendes Feuer aus seinem Mund. Hitze von glühenden Kohlen ging von ihm aus.
- 10 Er bog den Himmel nieder und stieg herab, dunkle Wolken waren unter seinen Füßen.
- 11 Er ritt auf einem Kerub und flog daher. Er jagte auf Schwingen des Sturms dahin.
- 12 Finsternis umgab ihn wie eine Hütte von dichtem Laub, hinter Nebel und dunklen Wolken verbarg er sich.
- 13 Im Gewitterleuchten zogen seine Wolken vorüber, es fielen Feuerblitze.
- 14 Donner ließ der Herr vom Himmel dröhnen, der Höchste ließ seine Stimme ertönen.
- 15 Er schoss Pfeile – so zerstreute er die Feinde. Er schleuderte Blitze – so jagte er sie davon.
- 16 Der Meeresgrund wurde sichtbar, die Fundamente der Erde lagen frei. Das Donnerwetter des Herrn hat es bewirkt. So heftig tobte der Sturm seiner Entrüstung.
- 17 Aus der Höhe streckte er mir die Hand entgegen. Er packte mich und zog mich aus dem Wasser.
- 18 Er rettete mich vor dem übermächtigen Feind, vor denen, die mich mit Hass verfolgten. Denn sie waren zu stark für mich!
- 19 Sie überfielen mich an meinem Unglückstag. Doch der Herr stand fest an meiner Seite.
- 20 Er führte mich hinaus in die Weite, befreite mich aus ihrer Umklammerung. Denn er hatte mich lieb!
- 21 Der Herr hat mir Gutes getan, wie es meinem gerechten Handeln entspricht. Meine Hände waren frei von Schuld, das hat er zu meinen Gunsten angerechnet.
- 22 Ja, ich bin den Wegen des Herrn gefolgt und nicht im Bösen von meinem Gott gewichen.
- 23 Ja, ich hatte alle seine Gebote vor Augen und ließ keines seiner Gesetze beiseite.
- 24 Ich richtete mich ganz nach seinem Willen und habe keine Schuld auf mich geladen.
- 25 Der Herr hat mich belohnt, wie es meinem gerechten Handeln entspricht. Ich war frei von Schuld, das hat er sich vor Augen gehalten.
- 26 Dem Treuen zeigst du dich treu. Dem Aufrichtigen begegnest du aufrichtig.
- 27 Dem Makellosen zeigst du dich makellos. Wer aber krumme Wege geht, den lässt du verkehrt gehen.
- 28 Ja, du selbst hilfst dem bedrückten Volk. Aber die Augen, die sich stolz erheben, lässt du in den Staub blicken.
- 29 Ja, du selbst, Herr, bringst Licht in mein Leben. Der Herr macht alles Dunkle um mich hell.
- 30 Ja, mit dir kann ich Festungen erstürmen. Mit meinem Gott springe ich über Mauern.
- 31 So ist Gott: Sein Weg ist vollkommen! Das Wort des Herrn ist klar und rein. Er ist ein Schild, der alle schützt, die bei ihm Zuflucht suchen.
- 32 Ja, wer ist Gott, wenn nicht der Herr? Und wer ist ein Fels, wenn nicht unser Gott?
- 33 So ist Gott: Er schenkt mir Kraft und lässt meinen Weg vollkommen sein.
- 34 Meine Füße macht er flink wie Hirsche und meine Tritte sicher auf Bergeshöhen.
- 35 Meine Hände lehrt er, wie man kämpft, und meine Arme, wie man den Bogen spannt.
- 36 Du gibst mir den Schild zum Zeichen deiner Hilfe. Dein Zuspruch wird mich stärken.
- 37 Weiten Raum verschaffst du meinen Schritten, sodass ich mir die Knöchel nicht verstauche.
- 38 Meinen Feinden jage ich nach und lösche sie aus. Ich kehre nicht um, bis sie vernichtet sind.
- 39 Ich schlage sie nieder, sie stehen nicht mehr auf. Schon stürzen sie zu Boden vor meine Füße.
- 40 So gabst du mir Kraft, den Kampf zu bestehen. Meine Gegner hast du in die Knie gezwungen.
- 41 Mit dem Rücken zu mir liefen meine Feinde davon. Und alle, die mich hassen, konnte ich vernichten.
- 42 Sie schrien, doch es kam ihnen keiner zu Hilfe. Sie schrien zum Herrn, er antwortete nicht.
- 43 Ich zerrieb sie zu Staub auf der Erde. Wie Dreck zertrat ich sie auf der Straße.
- 44 Vor Streitigkeiten meines Volkes bewahrst du mich. Du behandelst mich als Herrscher über Völker. Völker, die ich nicht kenne, dienen mir.
- 45 Wildfremde Leute heucheln vor mir Ergebenheit. Wenn sie mich hören, gehorchen sie.
- 46 Fremde, von drückender Not getrieben, kommen aus ihren Schlupfwinkeln hervor.
- 47 Der Herr lebt! Mein Fels, ihn will ich preisen! Meinen Gott, der mir hilft, will ich hoch loben!
- 48 So ist Gott: Er lässt mich Vergeltung üben. Völker hat er unter meine Herrschaft gezwungen.
- 49 Von meinen Feinden hat er mich befreit. Du lässt mich über meine Widersacher triumphieren, rettest mich vor der Gewalt grausamer Menschen.
- 50 Darum will ich dir danken, Herr, unter den Völkern. Deinen Namen will ich preisen mit einem Lied.
- 51 Seinem König verschafft er Sieg um Sieg und seinem Gesalbten hält er die Treue: David und seinen Nachkommen für alle Zeit.
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