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사도행전 2장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 사도행전 (Acts) · 47절

  1. 1 Als das Pfingstfest kam, waren wieder alle zusammen, die zu Jesus gehörten.
  2. 2 Plötzlich kam vom Himmel her ein Rauschen wie von einem starken Wind. Das Rauschen erfüllte das ganze Haus, in dem sie sich aufhielten.
  3. 3 Dann erschien ihnen etwas wie züngelnde Flammen. Die verteilten sich und ließen sich auf jedem Einzelnen von ihnen nieder.
  4. 4 Alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt. Sie begannen, in fremden Sprachen zu reden – ganz so, wie der Geist es ihnen eingab.
  5. 5 In Jerusalem lebten auch fromme Juden aus aller Welt, die sich hier niedergelassen hatten.
  6. 6 Als das Rauschen einsetzte, strömten sie zusammen. Sie waren verstört, denn jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden.
  7. 7 Erstaunt und verwundert sagten sie: »Sind das nicht alles Leute aus Galiläa, die hier reden?
  8. 8 Wie kommt es, dass jeder von uns sie in seiner Muttersprache reden hört?
  9. 9 Wir kommen aus Persien, Medien und Elam. Wir stammen aus Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, aus Pontus und der Provinz Asia,
  10. 10 aus Phrygien und Pamphylien. Aus Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen, ja sogar aus Rom sind Besucher hier.
  11. 11 Wir sind Juden von Geburt an, aber auch Fremde, die zum jüdischen Glauben übergetreten sind. Auch Kreter und Araber sind dabei. Wir alle hören diese Leute in unseren eigenen Sprachen erzählen, was Gott Großes getan hat.«
  12. 12 Erstaunt und ratlos sagte einer zum anderen: »Was hat das wohl zu bedeuten?«
  13. 13 Wieder andere spotteten: »Die haben zu viel süßen Wein getrunken!«
  14. 14 Da trat Petrus vor die Menge, zusammen mit den anderen elf Aposteln. Mit lauter Stimme wandte er sich an die Leute: »Ihr Leute von Judäa, Bewohner von Jerusalem! Lasst euch erklären, was hier vorgeht, und hört mir gut zu!
  15. 15 Diese Leute hier sind nicht betrunken, wie ihr meint. Es ist ja erst die dritte Stunde des Tages.
  16. 16 Nein, was hier geschieht, hat der Prophet Joel vorhergesagt:
  17. 17 ›Gott spricht: Das wird in den letzten Tagen geschehen: Ich werde meinen Geist über alle Menschen ausgießen. Eure Söhne und Töchter werden als Propheten reden. Eure jungen Männer werden Visionen schauen, und eure Alten von Gott gesandte Träume haben.
  18. 18 Über alle, die mir dienen, Männer und Frauen, werde ich in diesen Tagen meinen Geist ausgießen. Und sie werden als Propheten reden.
  19. 19 Ich werde Wunder tun droben am Himmel und Zeichen erscheinen lassen unten auf der Erde: Blut und Feuer und dichte Rauchwolken.
  20. 20 Die Sonne wird sich verfinstern, und der Mond wird blutrot werden. Dies alles geschieht, bevor der große und prächtige Tag des Herrn anbricht.
  21. 21 Jeder, der dann den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden!‹
  22. 22 Ihr Leute von Israel, hört diese Worte: Es geht um Jesus, den Nazoräer. Gott selbst hat euch gezeigt, wer er war. Mitten unter euch hat Gott durch ihn machtvolle Taten, Wunder und Zeichen geschehen lassen. Das wisst ihr ja selbst!
  23. 23 Es war Gottes Wille und Plan, dass dieser Mann euch schutzlos ausgeliefert war. Ihr habt ihn von den Heiden ans Kreuz schlagen und umbringen lassen.
  24. 24 Aber Gott hat ihn auferweckt und aus der Gewalt des Todes befreit. Denn der Tod hatte keine Macht über ihn und konnte ihn nicht festhalten.
  25. 25 Deshalb sagt schon David über ihn: ›Der Herr steht mir immer vor Augen. Mit ihm an meiner Seite falle ich nicht.
  26. 26 Darum ist mein Herz so fröhlich, und mein Mund jubelt vor Freude. Selbst wenn mein Körper im Grab liegt, gibt es noch Hoffnung.
  27. 27 Ja, du gibst mich nicht dem Totenreich preis. Du lässt nicht zu, dass dein treuer Diener verwest.
  28. 28 Du zeigst mir Wege zum Leben. Große Freude finde ich in deiner Gegenwart.‹
  29. 29 Ihr Brüder und Schwestern! Lasst mich ganz offen zu euch sprechen: Unser großer Vorfahre David ist damals gestorben und wurde begraben. Sein Grab ist noch heute bei uns zu sehen.
  30. 30 Er war ein Prophet und wusste: Gott hatte ihm feierlich geschworen, einen seiner Nachkommen auf seinen Thron zu setzen.
  31. 31 Weil David das vorausgesehen hat, konnte er über die Auferstehung von Christus sagen: ›Er wurde nicht dem Totenreich preisgegeben, und sein Körper verweste nicht.‹
  32. 32 David hat hier von Jesus gesprochen. Den hat Gott auferweckt. Dafür sind wir alle Zeugen.
  33. 33 Er ist emporgehoben worden, sodass er an der rechten Seite Gottes sitzt. Er hat vom Vater die versprochene Gabe erhalten: den Heiligen Geist. Den hat er über uns ausgegossen. Und genau das ist es, was ihr hier seht und hört.
  34. 34 Denn nicht David ist in den Himmel hinaufgestiegen. Er sagt ja selbst: ›Gott, der Herr, sprach zu meinem Herrn: Setz dich an meine rechte Seite,
  35. 35 bis ich deine Feinde unterwerfe! Ich mache sie zum Schemel für deine Füße.‹
  36. 36 Daran soll ganz Israel mit unerschütterlicher Gewissheit erkennen: Diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, hat Gott zum Herrn und Christus gemacht.«
  37. 37 Mit seinen Worten traf Petrus die Zuhörer mitten ins Herz. Sie fragten ihn und die anderen Apostel: »Ihr Brüder, was sollen wir tun?«
  38. 38 Petrus antwortete: Ȁndert euer Leben! Lasst euch alle taufen im Namen von Jesus Christus. Dann wird Gott euch eure Schuld vergeben und euch den Heiligen Geist schenken.
  39. 39 Diese Zusage gilt für euch und eure Kinder. Und sie gilt für alle in den fernen Ländern – so viele der Herr, unser Gott, noch zum Glauben an Jesus hinzurufen wird.«
  40. 40 Mit diesen und noch vielen weiteren Worten beschwor Petrus die Leute und ermahnte sie: »Lasst euch retten! Wendet euch ab von dieser ungerechten Generation!«
  41. 41 Viele nahmen die Botschaft an, die Petrus verkündet hatte, und ließen sich taufen. An diesem Tag gewann die Gemeinde ungefähr 3000 Menschen hinzu.
  42. 42 Die Menschen, die zum Glauben gekommen waren, trafen sich regelmäßig und ließen sich von den Aposteln unterweisen. Sie lebten in enger Gemeinschaft, brachen das Brot miteinander und beteten.
  43. 43 Die Leute in Jerusalem wurden von Ehrfurcht ergriffen. Denn durch die Apostel geschahen viele Wunder und Zeichen.
  44. 44 Alle Glaubenden hielten zusammen und verfügten gemeinsam über ihren Besitz.
  45. 45 Immer wieder verkauften sie Grundstücke oder sonstiges Eigentum. Den Erlös verteilten sie an die Bedürftigen – je nachdem, wie viel jemand brauchte.
  46. 46 Tag für Tag versammelten sie sich als Gemeinschaft im Tempel. In den Häusern hielten sie die Feier des Brotbrechens. Voller Freude und in aufrichtiger Herzlichkeit aßen sie miteinander das Mahl.
  47. 47 Sie lobten Gott und waren beim ganzen Volk hoch angesehen. Der Herr aber führte täglich weitere Menschen zur Gemeinde, die gerettet wurden.

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