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민수기 11장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 민수기 (Numbers) · 35절

  1. 1 Das Volk beschwerte sich beim Herrn, wie schlecht es ihm gehe. Als der Herr das hörte, geriet er in Zorn. Sein Feuer brach unter ihnen aus. Es setzte den Rand des Lagers in Brand.
  2. 2 Da schrie das Volk zu Mose. Mose betete für sie zum Herrn, und das Feuer erlosch.
  3. 3 Deshalb nannten sie den Ort Tabera, das heißt: Brandstätte. Denn hier war das Feuer des Herrn unter ihnen ausgebrochen.
  4. 4 Von überall her hatten sich ihnen Leute angeschlossen, die gierig auf Fleisch waren. Da fingen auch die Israeliten wieder an zu jammern: »Warum haben wir kein Fleisch zu essen?
  5. 5 In Ägypten hatten wir Fisch umsonst, dazu Gurken, Melonen, Lauch, Zwiebeln und Knoblauch.
  6. 6 Doch hier haben wir nur Manna! Das können wir nicht mehr sehen!«
  7. 7 Das Manna war weiß wie Koriandersamen und sah aus wie Harz.
  8. 8 Das Volk ging umher, um es aufzusammeln. Man zerrieb es mit der Handmühle oder zerstieß es im Mörser. Es wurde im Topf gekocht und dann zu Fladen gebacken. Die schmeckten wie Brot, das mit Öl zubereitet war.
  9. 9 Zusammen mit dem nächtlichen Tau fiel Manna auf das Lager.
  10. 10 Mose hörte das Volk jammern. Alle Familien standen vor ihren Zelten und beklagten sich. Da geriet der Herr in großen Zorn. Auch Mose war böse auf das Volk.
  11. 11 Er fragte den Herrn: »Was spielst du deinem Knecht so übel mit? Warum bist du nicht auf meiner Seite? Du hast mir das ganze Volk aufgeladen.
  12. 12 Bin ich etwa seine Mutter? Habe ich es zur Welt gebracht? Wie kannst du da zu mir sagen: ›Trag es so fürsorglich auf deinen Armen, wie man einen Säugling trägt! Trag es in das Land, das ich seinen Vorfahren versprochen habe!‹
  13. 13 Woher soll ich Fleisch nehmen für dieses ganze Volk? Sie liegen mir in den Ohren: ›Gib uns Fleisch zu essen!‹
  14. 14 Ich kann diese Last nicht allein tragen, sie ist zu schwer für mich.
  15. 15 Bevor du das von mir verlangst, lass mich lieber sterben! Ich kann mein Elend nicht mehr mitansehen.«
  16. 16 Da sagte der Herr zu Mose: »Versammle vor mir 70 Männer von den Ältesten Israels! Sie sollen dir als Älteste des Volkes und als Verwalter bekannt sein. Bring sie zum Zelt der Begegnung! Dort sollen sie sich zusammen mit dir aufstellen.
  17. 17 Ich werde herabkommen und dort mit dir reden. Ich will ihnen etwas von dem Geist übertragen, den ich dir gegeben habe. Dann können sie zusammen mit dir die Last des Volkes tragen, und du bist nicht mehr allein.
  18. 18 Aber zum Volk sollst du sagen: Bereitet euch vor und macht euch heilig für morgen! Ihr sollt Fleisch zu essen bekommen. Denn ihr habt euch beim Herrn beklagt: ›Warum haben wir kein Fleisch zu essen? In Ägypten ging es uns gut.‹ Aber der Herr wird euch Fleisch zu essen geben.
  19. 19 Ihr sollt es nicht nur für einen Tag bekommen, auch nicht nur für zwei, fünf, zehn oder zwanzig Tage.
  20. 20 Einen ganzen Monat lang sollt ihr es essen – bis es euch zum Hals heraushängt und euch speiübel davon wird. Das ist die Strafe dafür, dass ihr den Herrn zurückgewiesen habt. Obwohl er mitten unter euch ist, habt ihr euch bei ihm beklagt und gefragt: ›Warum nur sind wir aus Ägypten weggezogen?‹«
  21. 21 Mose antwortete: »600.000 Leute zählt das Volk, in dem ich lebe. Da sagst du: ›Ich will ihnen einen ganzen Monat lang Fleisch zu essen geben!‹
  22. 22 Gibt es denn so viele Schafe, Ziegen und Rinder, die für sie geschlachtet werden können? Müsste man nicht das ganze Meer leer fischen, damit es für sie reicht?«
  23. 23 Darauf sagte der Herr zu Mose: »Ist der Arm des Herrn etwa zu schwach? Du wirst sehen, ob mein Wort in Erfüllung geht oder nicht.«
  24. 24 Mose ging hinaus zum Volk und sagte ihm, was der Herr angedroht hatte. Er versammelte 70 Männer von den Ältesten des Volkes. Die stellte er rings um das Zelt der Begegnung auf.
  25. 25 Da kam der Herr in einer Wolke herab und redete mit Mose. Auf die 70 Ältesten übertrug er etwas von dem Geist, den er Mose gegeben hatte. Sobald der Geist mit ihnen war, redeten sie eine Zeit lang wie Propheten.
  26. 26 Zwei Männer waren im Lager zurückgeblieben. Sie hießen Eldad und Medad. Auch zu ihnen war der Geist gekommen, denn sie gehörten zu den 70 Ausgewählten. Aber sie waren nicht zum Zelt der Begegnung gekommen. Trotzdem redeten sie nun im Lager wie Propheten.
  27. 27 Ein junger Mann lief zu Mose und berichtete ihm: »Eldad und Medad reden im Lager wie Propheten.«
  28. 28 Da ergriff Josua das Wort: »Mose, mein Herr! Das musst du verhindern!« Josua war der Sohn von Nun und diente Mose seit seiner Jugend.
  29. 29 Doch Mose entgegnete ihm: »Bist du an meiner Stelle empört? Wenn der Herr doch nur das ganze Volk zu Propheten machen würde! Der Herr könnte doch ihnen allen seinen Geist geben.«
  30. 30 Dann kehrte Mose mit den Ältesten Israels ins Lager zurück.
  31. 31 Ein Wind kam auf, den der Herr geschickt hatte. Der trieb vom Meer her Wachteln heran und ließ sie über dem Lager zu Boden gehen. Im Umkreis von einer Tagesreise blieben sie um das Lager herum liegen. Knapp einen Meter hoch lagen sie auf der Erde.
  32. 32 Das Volk machte sich daran, die Wachteln einzusammeln – den ganzen Tag und die ganze Nacht und auch noch den ganzen nächsten Tag. Jeder sammelte über 40 Zentner ein. Rings um das Lager legte man die Wachteln aus.
  33. 33 Das Fleisch war noch zwischen ihren Zähnen und nicht hinuntergeschluckt – da geriet der Herr in Zorn über das Volk. Der Herr bestrafte es mit einer schlimmen Krankheit.
  34. 34 Man nannte den Ort Kibrot-Taawa, das heißt: Giergräber. Hier wurden die Leute begraben, die gierig auf Fleisch gewesen waren.
  35. 35 Von Kibrot-Taawa zog das Volk weiter nach Hazerot und blieb dort.

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