마태복음 9장 BasisBibel (2021)
BasisBibel (2021) · 독일어 · 마태복음 (Matthew) · 38절
- 1 Jesus stieg wieder ins Boot und fuhr auf die andere Seite des Sees. Dort ging er nach Kapernaum, wo er wohnte.
- 2 Da brachten Leute einen Gelähmten zu ihm. Er lag auf einer Trage. Jesus sah, wie groß ihr Glaube war, und sagte zu dem Gelähmten: »Nur Mut, mein Kind! Deine Sünden sind dir vergeben!«
- 3 Aber einige der Schriftgelehrten dachten: »Das ist Gotteslästerung!«
- 4 Jesus durchschaute ihre Gedanken und sagte zu ihnen: »Warum habt ihr so böse Gedanken?
- 5 Was ist denn einfacher? Zu sagen: ›Deine Sünden sind dir vergeben!‹, oder: ›Steh auf und geh umher!‹?
- 6 Aber ihr sollt sehen, dass der Menschensohn von Gott Vollmacht bekommen hat. So kann er hier auf der Erde den Menschen ihre Sünden vergeben.« Deshalb sagte er zu dem Gelähmten: »Steh auf, nimm deine Trage und geh nach Hause!«
- 7 Da stand der Mann auf und ging nach Hause.
- 8 Die Volksmenge sah es und erschrak. Alle lobten Gott, dass er den Menschen solche Vollmacht gegeben hat. ;
- 9 Jesus ging von Kapernaum weiter. Da sah er einen Mann an seiner Zollstation sitzen. Er hieß Matthäus. Jesus sagte zu ihm: »Komm, folge mir!« Da stand er auf und folgte ihm.
- 10 Später war Jesus im Haus zum Essen. Viele Zolleinnehmer und andere Leute, die als Sünder galten, kamen dazu. Sie aßen mit Jesus und seinen Jüngern.
- 11 Als die Pharisäer das sahen, sagten sie zu seinen Jüngern: »Warum isst euer Lehrer mit Zolleinnehmern und Sündern?«
- 12 Jesus hörte das und antwortete: »Nicht die Gesunden brauchen einen Arzt, sondern die Kranken.
- 13 Überlegt doch einmal, was es bedeutet, wenn Gott sagt: ›Barmherzigkeit will ich und keine Opfer!‹ Ich bin nicht gekommen, um die Gerechten zu rufen, sondern die Sünder.« ;
- 14 Danach kamen die Jünger von Johannes zu Jesus. Sie fragten: »Warum fasten wir und die Pharisäer so oft, aber deine Jünger nicht?«
- 15 Jesus antwortete ihnen: »Sollen die Hochzeitsgäste etwa trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Aber es wird eine Zeit kommen, da wird ihnen der Bräutigam weggenommen. Dann werden sie fasten.
- 16 Niemand näht neuen Stoff auf einen alten Mantel. Sonst wird der neue Stoff vom Mantel abreißen, und der Riss wird größer als vorher.
- 17 Niemand füllt neuen Wein in alte Weinschläuche. Sonst platzen die Schläuche. Der Wein läuft aus, und die Schläuche werden unbrauchbar. Nein: Neuer Wein gehört in neue Schläuche. So bleiben beide erhalten.« ;
- 18 Während Jesus mit den Jüngern von Johannes sprach, kam einer der führenden Männer des Ortes dazu. Er warf sich vor ihm nieder und sagte: »Meine kleine Tochter ist gerade gestorben. Bitte komm mit und leg ihr deine Hand auf. Dann wird sie wieder lebendig.«
- 19 Jesus stand auf und folgte ihm. Auch seine Jünger kamen mit.
- 20 Da drängte sich eine Frau von hinten an Jesus heran, die seit zwölf Jahren an Blutungen litt. Sie berührte eine Quaste seines Mantels.
- 21 Denn sie sagte sich: »Wenn ich nur seinen Mantel berühre, werde ich gesund.«
- 22 Jesus drehte sich um. Als er sie sah, sagte er: »Nur Mut, meine Tochter! Dein Glaube hat dich gerettet!« Von diesem Augenblick an war die Frau gesund.
- 23 Dann kam Jesus in das Haus des führenden Mannes. Er sah die Flötenspieler und die aufgeregten Menschen.
- 24 Er sagte: »Geht hinaus! Denn das Mädchen ist nicht tot, es schläft nur.« Da lachten die Leute ihn aus.
- 25 Er aber warf all die Menschen hinaus. Dann ging er zu dem Mädchen hinein und nahm seine Hand. Da stand es auf.
- 26 Die Nachricht darüber breitete sich in der ganzen Gegend aus.
- 27 Von dort ging Jesus weiter. Zwei Blinde folgten ihm. Sie riefen: »Hab Erbarmen mit uns, Sohn Davids!«
- 28 Jesus ging ins Haus. Doch auch dorthin folgten sie ihm. Da sagte Jesus zu den Blinden: »Glaubt ihr, dass ich euch helfen kann?« Sie antworteten: »Ja, Herr!«
- 29 Er berührte ihre Augen und sagte: »Wie ihr geglaubt habt, soll euch geschehen.«
- 30 Da wurden ihnen die Augen geöffnet. Jesus befahl ihnen streng: »Seht zu, dass niemand etwas davon erfährt!«
- 31 Aber sie gingen hinaus und erzählten in der ganzen Gegend von Jesus.
- 32 Die geheilten Männer waren gegangen. Da brachten Leute einen stummen Mann zu Jesus, der von einem Dämon besessen war.
- 33 Jesus trieb den Dämon aus, und der Mann begann zu sprechen. Die Volksmenge wunderte sich und sagte: »So etwas hat man in Israel noch nicht gesehen.«
- 34 Aber die Pharisäer sagten: »Der Oberste der Dämonen hilft ihm, andere Dämonen auszutreiben.« ;
- 35 Jesus zog durch alle Städte und Dörfer des Landes. Er lehrte in ihren Synagogen und verkündete die Gute Nachricht vom Himmelreich. Dazu heilte er jede Krankheit und jedes Leiden.
- 36 Jesus sah die große Volksmenge und bekam Mitleid mit den Menschen. Denn sie waren erschöpft und hilflos – wie Schafe, die keinen Hirten haben.
- 37 Deshalb sagte er zu seinen Jüngern: »Hier ist eine große Ernte, aber es gibt nur wenige Erntearbeiter.
- 38 Bittet also den Herrn dieser Ernte, dass er Arbeiter auf sein Erntefeld schickt!«
- 📚 BasisBibel (2021) 책 목록
- 개역개정판 (1998)로
- 개역한글판 (1961)로
- 표준새번역 (1993)로
- King James Version로
- KJV 와 나란히
- 🌐 다른 언어·판
BasisBibel (2021) — 대한성서공회 저작권 계약에 따라 게재 — 본문의 저작권은 대한성서공회에 있습니다. · 출처 ↗