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마태복음 27장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 마태복음 (Matthew) · 66절

  1. 1 Früh am Morgen fiel die Entscheidung über Jesus. Alle führenden Priester und Ratsältesten des Volkes fassten den Beschluss: Jesus soll hingerichtet werden.
  2. 2 Sie ließen ihn fesseln, führten ihn ab und übergaben ihn dem römischen Statthalter Pilatus.
  3. 3 Judas erfuhr, dass man Jesus zum Tod verurteilt hatte. Da packte ihn die Reue, denn er hatte Jesus verraten. Er brachte den führenden Priestern und Ratsältesten die dreißig Silberstücke zurück
  4. 4 und sagte: »Ich habe große Schuld auf mich geladen. Ein Unschuldiger wird getötet und ich habe ihn verraten!« Sie antworteten: »Was geht uns das an? Das ist deine Sache!«
  5. 5 Da warf Judas die Silberstücke in den Tempel, lief weg und erhängte sich.
  6. 6 Die führenden Priester nahmen die Silberstücke und sagten: »Sie können nicht zum Tempelschatz gelegt werden. Denn es ist Geld, das für eine Bluttat gezahlt wurde.«
  7. 7 Deshalb beschlossen sie: »Wir kaufen von dem Geld den Acker des Töpfers. Dieser Acker soll als Friedhof für Fremde dienen.«
  8. 8 Daher heißt dieser Ort bis heute »Blutacker«.
  9. 9 Damals erfüllte sich, was der Prophet Jeremia gesagt hat: »Sie nahmen die dreißig Silbermünzen. Das ist der Preis, den er den Leuten von Israel wert war.
  10. 10 Sie kauften davon den Töpferacker. So hatte der Herr es mir befohlen.« ; ;
  11. 11 Jesus wurde vor den römischen Statthalter gebracht. Pilatus fragte ihn: »Bist du der König der Juden?« Jesus antwortete: »Du sagst es.«
  12. 12 Die führenden Priester und Ratsältesten brachten ihre Anklagepunkte gegen Jesus vor. Aber Jesus gab darauf keine Antwort.
  13. 13 Da sagte Pilatus zu ihm: »Hörst du nicht, was sie alles gegen dich vorbringen?«
  14. 14 Jesus sagte kein einziges Wort dazu. Der römische Statthalter wunderte sich sehr darüber. ; ; ;
  15. 15 Es war üblich, dass der römische Statthalter jedes Jahr zum Passafest einen Gefangenen begnadigte. Dieser durfte von der Volksmenge bestimmt werden.
  16. 16 Damals gab es einen berüchtigten Gefangenen, der Jesus Barabbas hieß.
  17. 17 Als die Menschen versammelt waren, fragte Pilatus sie: »Wen von beiden wollt ihr? Wen soll ich euch freigeben: Jesus Barabbas oder Jesus, der Christus genannt wird?«
  18. 18 Denn er wusste, dass man ihm Jesus nur aus Neid ausgeliefert hatte.
  19. 19 Während er noch auf dem Richterstuhl saß, ließ ihm seine Frau ausrichten: »Tu diesem Menschen nichts an! Er ist ein Gerechter. Seinetwegen hatte ich heute Nacht einen Albtraum.«
  20. 20 Doch die führenden Priester und Ratsältesten überredeten die Menschenmenge: Sie sollten von Pilatus verlangen, Barabbas zu begnadigen und Jesus hinrichten zu lassen.
  21. 21 Da wandte sich Pilatus an die Menschenmenge und fragte: »Wen von beiden wollt ihr? Wen soll ich euch freilassen?« Sie riefen: »Barabbas!«
  22. 22 Pilatus fragte sie weiter: »Was soll ich mit Jesus machen, der Christus genannt wird?« Da schrien alle: »Ans Kreuz mit ihm!«
  23. 23 Er fragte sie: »Was hat er denn verbrochen?« Aber sie schrien nur noch lauter: »Ans Kreuz mit ihm!«
  24. 24 Pilatus merkte, dass seine Versuche nichts bewirkten. Der Tumult wurde sogar immer noch größer. Da ließ er sich Wasser bringen und wusch sich vor der Volksmenge die Hände. Er sagte: »Mich trifft keine Schuld an seinem Tod. Das ist eure Sache.«
  25. 25 Darauf rief das ganze Volk: »Die Strafe für seinen Tod soll uns und unsere Kinder treffen!«
  26. 26 Daraufhin gab Pilatus ihnen Barabbas frei. Jesus aber ließ er auspeitschen. Er übergab ihn den Soldaten, damit sie ihn kreuzigten. ;
  27. 27 Die Soldaten von Pilatus brachten Jesus in den Palast, das sogenannte Prätorium. Dort kam die ganze Kohorte zusammen.
  28. 28 Sie zogen Jesus aus und hängten ihm einen scharlachroten Mantel um.
  29. 29 Sie flochten eine Krone aus Dornenzweigen und setzten sie ihm auf den Kopf. In seine rechte Hand gaben sie ihm einen Stock. Dann knieten sie vor ihm nieder und machten sich über ihn lustig: »Hoch lebe der König der Juden!«
  30. 30 Sie spuckten ihn an, nahmen ihm den Stock weg und schlugen ihn damit auf den Kopf.
  31. 31 Nachdem sie ihn so verspottet hatten, zogen sie ihm den Mantel aus und seine eigenen Kleider wieder an. Dann führten sie Jesus ab, um ihn zu kreuzigen. ; ;
  32. 32 Als sie die Stadt verließen, trafen sie einen Mann aus Kyrene. Sein Name war Simon. Den zwangen sie, für Jesus das Kreuz zu tragen.
  33. 33 So kamen sie zu der Stelle, die Golgota heißt – das bedeutet: Schädelplatz.
  34. 34 Sie gaben Jesus Wein zu trinken, der mit Galle gemischt war. Er versuchte davon, wollte ihn aber nicht trinken.
  35. 35 Dann kreuzigten sie ihn. Sie verteilten seine Kleider und losten sie untereinander aus.
  36. 36 Danach setzten sie sich hin und bewachten ihn.
  37. 37 Über seinem Kopf brachten sie ein Schild an. Darauf stand der Grund für seine Verurteilung: »Das ist Jesus, der König der Juden.«
  38. 38 Mit Jesus kreuzigten sie zwei Verbrecher, den einen rechts, den anderen links von ihm.
  39. 39 Die Leute, die vorbeikamen, lästerten über ihn. Sie schüttelten ihre Köpfe
  40. 40 und sagten: »Du wolltest doch den Tempel abreißen und in nur drei Tagen wieder aufbauen. Wenn du wirklich der Sohn Gottes bist, dann rette dich selbst und steig vom Kreuz herab!«
  41. 41 Genauso machten sich die führenden Priester zusammen mit den Schriftgelehrten und Ratsältesten über ihn lustig. Sie sagten:
  42. 42 »Andere hat er gerettet. Sich selbst kann er nicht retten. Dabei ist er doch der ›König von Israel‹! Er soll jetzt vom Kreuz herabsteigen, dann glauben wir an ihn.
  43. 43 Er hat auf Gott vertraut – der soll ihn jetzt retten, wenn er Gefallen an ihm hat. Er hat doch behauptet: ›Ich bin Gottes Sohn.‹«
  44. 44 Genauso verspotteten ihn die beiden Verbrecher, die mit ihm gekreuzigt worden waren. ; ;
  45. 45 Es war die sechste Stunde, da breitete sich Finsternis aus über das ganze Land. Das dauerte bis zur neunten Stunde.
  46. 46 Um die neunte Stunde schrie Jesus laut: »Eli, Eli, lema sabachtani?« Das heißt: »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?«
  47. 47 Als sie das hörten, sagten einige von denen, die dabeistanden: »Er ruft nach Elija.«
  48. 48 Sofort lief einer von ihnen hin, nahm einen Schwamm und tauchte ihn in Essig. Dann steckte er ihn auf eine Stange und hielt ihn Jesus zum Trinken hin.
  49. 49 Aber die anderen riefen: »Lass das! Wir wollen sehen, ob Elija kommt und ihn rettet.«
  50. 50 Aber Jesus schrie noch einmal laut auf und starb.
  51. 51 In diesem Moment zerriss der Vorhang im Tempel von oben bis unten in zwei Teile. Die Erde bebte, und Felsen spalteten sich.
  52. 52 Grabkammern öffneten sich, und die Körper vieler verstorbener Heiliger wurden auferweckt.
  53. 53 Nach der Auferstehung von Jesus kamen sie aus ihren Grabkammern heraus. Sie gingen in die Heilige Stadt, wo sie von vielen Menschen gesehen wurden.
  54. 54 Ein römischer Hauptmann mit seinen Soldaten bewachte Jesus. Sie sahen das Erdbeben und alles, was geschah. Da fürchteten sie sich sehr und sagten: »Er war wirklich Gottes Sohn!«
  55. 55 Es waren auch viele Frauen da, die aus der Ferne alles mit ansahen. Seit Jesus in Galiläa wirkte, waren sie ihm gefolgt und hatten für ihn gesorgt.
  56. 56 Unter ihnen waren Maria aus Magdala, Maria, die Mutter von Jakobus und Josef, und die Mutter der Söhne des Zebedäus. ; ;
  57. 57 Als es Abend wurde, kam ein reicher Mann aus Arimatäa. Er hieß Josef und gehörte zu den Jüngern von Jesus.
  58. 58 Er ging zu Pilatus und bat ihn um den Leichnam von Jesus. Da befahl Pilatus, ihm den Leichnam zu übergeben.
  59. 59 Josef nahm den Leichnam und wickelte ihn in ein frisches Leinentuch.
  60. 60 Dann legte er Jesus in seine eigene Grabkammer. Die war noch unbenutzt und in den Felsen gehauen. Schließlich rollte er einen großen Stein vor den Eingang zur Grabkammer und ging weg.
  61. 61 Maria aus Magdala und die andere Maria blieben dort und ließen sich gegenüber vom Grab nieder.
  62. 62 Am nächsten Tag – es war der Sabbat – gingen die führenden Priester und die Pharisäer gemeinsam zu Pilatus.
  63. 63 Sie sagten: »Herr, uns ist etwas eingefallen. Als dieser Betrüger noch lebte, hat er gesagt: ›Nach drei Tagen werde ich vom Tod auferweckt!‹
  64. 64 Gib doch den Befehl, das Grab bis zum dritten Tag zu bewachen. Sonst kommen seine Jünger, stehlen die Leiche und behaupten gegenüber dem Volk: ›Er wurde von den Toten auferweckt!‹ Dieser letzte Betrug wäre schlimmer als alles vorher.«
  65. 65 Pilatus antwortete: »Ihr sollt die Wache bekommen. Geht und sichert das Grab, so gut ihr könnt!«
  66. 66 Da gingen sie zum Grab. Sie versiegelten den Stein vor dem Eingang und sicherten das Grab durch eine Wache.

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