마태복음 20장 BasisBibel (2021)
BasisBibel (2021) · 독일어 · 마태복음 (Matthew) · 34절
- 1 Jesus fuhr fort: »Das Himmelreich gleicht einem Grundbesitzer. Der zog früh am Morgen los, um Arbeiter für seinen Weinberg einzustellen.
- 2 Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Lohn von einem Silberstück für den Tag. Dann schickte er sie in seinen Weinberg.
- 3 Um die dritte Stunde ging er wieder los. Da sah er noch andere Männer, die ohne Arbeit waren und auf dem Marktplatz herumstanden.
- 4 Er sagte zu ihnen: ›Auch ihr könnt in meinen Weinberg gehen. Ich werde euch angemessen dafür bezahlen.‹
- 5 Die Männer gingen hin. Ebenso machte der Mann es um die sechste Stunde und dann wieder um die neunte Stunde.
- 6 Um die elfte Stunde ging er noch einmal los. Wieder traf er einige Männer, die dort herumstanden. Er fragte sie: ›Warum steht ihr hier den ganzen Tag untätig herum?‹
- 7 Sie antworteten: ›Weil uns niemand eingestellt hat!‹ Da sagte er zu ihnen: ›Auch ihr könnt in meinen Weinberg gehen!‹
- 8 Am Abend sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter: ›Ruf die Arbeiter zusammen und zahl ihnen den Lohn aus! Fang bei den letzten an und hör bei den ersten auf.‹
- 9 Also kamen zuerst die Arbeiter, die um die elfte Stunde angefangen hatten. Sie erhielten ein Silberstück.
- 10 Zuletzt kamen die an die Reihe, die als Erste angefangen hatten. Sie dachten: ›Bestimmt werden wir mehr bekommen!‹ Doch auch sie erhielten jeder ein Silberstück.
- 11 Als sie ihren Lohn bekommen hatten, schimpften sie über den Grundbesitzer.
- 12 Sie beschwerten sich: ›Die als Letzte gekommen sind, haben nur eine Stunde gearbeitet. Aber du hast sie genauso behandelt wie uns. Dabei haben wir den ganzen Tag in der Hitze geschuftet!‹
- 13 Da sagte der Grundbesitzer zu einem von ihnen: ›Guter Mann, ich tue dir kein Unrecht. Hast du dich nicht mit mir auf ein Silberstück geeinigt?
- 14 Nimm also das, was dir zusteht, und geh! Ich will dem Letzten hier genauso viel geben wie dir.
- 15 Kann ich mit meinem Besitz nicht machen, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich so großzügig bin?‹
- 16 So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten.« ;
- 17 Danach zog Jesus nach Jerusalem. Unterwegs nahm er die Zwölf beiseite und sagte zu ihnen:
- 18 »Wir ziehen jetzt nach Jerusalem. Dort wird der Menschensohn den führenden Priestern und Schriftgelehrten ausgeliefert. Sie werden ihn zum Tod verurteilen
- 19 und an die Heiden ausliefern, die unser Land besetzen. Die werden ihn verspotten, auspeitschen und kreuzigen. Aber am dritten Tag wird er vom Tod auferweckt.« ;
- 20 Da kam die Mutter der beiden Söhne von Zebedäus zusammen mit ihren Söhnen zu Jesus. Sie warf sich vor ihm nieder und wollte ihn um etwas bitten.
- 21 Jesus fragte sie: »Was willst du?« Sie sagte zu ihm: »Lass doch meine beiden Söhne neben dir sitzen, wenn du in deinem Reich regierst – einen rechts von dir, den anderen links.«
- 22 Jesus antwortete: »Ihr wisst nicht, um was ihr da bittet! Könnt ihr den Becher austrinken, den ich austrinken werde?« Sie erwiderten: »Das können wir!«
- 23 Da sagte Jesus zu ihnen: »Ihr werdet tatsächlich meinen Becher austrinken. Aber ich habe nicht zu entscheiden, wer rechts und links von mir sitzt. Dort werden die sitzen, die mein Vater dafür bestimmt hat.«
- 24 Die anderen zehn hörten das Gespräch mit an und ärgerten sich über die beiden Brüder.
- 25 Da rief Jesus auch sie herbei und sagte zu ihnen: »Ihr wisst: Die Herrscher der Völker unterdrücken die Menschen, über die sie herrschen. Und die Machthaber missbrauchen ihre Macht.
- 26 Aber bei euch darf das nicht so sein: Sondern wer von euch groß sein will, soll den anderen dienen.
- 27 Und wer von euch der Erste sein will, soll euer Diener sein.
- 28 Genauso ist auch der Menschensohn nicht gekommen, um sich dienen zu lassen. Im Gegenteil: Er ist gekommen, um anderen zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele Menschen.« ;
- 29 Jesus verließ Jericho zusammen mit seinen Jüngern. Eine große Volksmenge folgte ihm.
- 30 Da saßen zwei Blinde am Weg. Sie hörten, dass Jesus vorbeiging, und riefen: »Hab Erbarmen mit uns, Herr, du Sohn Davids!«
- 31 Die Leute aus der Volksmenge fuhren die Blinden an: »Seid still!« Aber die Blinden schrien noch viel lauter: »Herr, du Sohn Davids, hab Erbarmen mit uns!«
- 32 Da blieb Jesus stehen. Er rief sie zu sich und fragte sie: »Was wollt ihr? Was soll ich für euch tun?«
- 33 Die Blinden sagten zu ihm: »Herr, dass wir sehen können!«
- 34 Jesus hatte Mitleid mit ihnen und berührte ihre Augen. Sofort konnten sie sehen und folgten Jesus.
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