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마태복음 16장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 마태복음 (Matthew) · 28절

  1. 1 Die Pharisäer und Sadduzäer kamen zu Jesus. Sie wollten ihn auf die Probe stellen. Deshalb forderten sie ihn auf: »Beweise uns deine göttliche Vollmacht durch ein Zeichen!«
  2. 2 Aber Jesus antwortete: »Abends sagt ihr: ›Es gibt gutes Wetter, denn der Himmel ist rot.‹
  3. 3 Und morgens sagt ihr: ›Heute regnet es, denn der Himmel ist rot und trübe.‹ Das Aussehen des Himmels könnt ihr beurteilen. Wieso könnt ihr die Zeichen der Zeit nicht genauso gut beurteilen?
  4. 4 Die Menschen dieser Generation sind böse – wie Ehebrecher. Sie verlangen ein Zeichen. Aber sie werden keines bekommen außer dem Zeichen des Propheten Jona.« Damit ließ er sie stehen und ging weg.
  5. 5 Die Jünger fuhren im Boot ans andere Ufer. Sie hatten vergessen, Brot zu besorgen.
  6. 6 Jesus sagte zu ihnen: »Nehmt euch in Acht und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer!«
  7. 7 Sie waren aber noch in Gedanken und sagten zueinander: »Wir haben kein Brot besorgt.«
  8. 8 Jesus merkte das und sagte: »Ihr habt zu wenig Vertrauen! Warum macht ihr euch darüber Gedanken, dass ihr kein Brot habt?
  9. 9 Versteht ihr immer noch nicht? Erinnert ihr euch nicht daran, wie fünf Brote für 5000 Menschen ausreichten? Wie viele Körbe habt ihr mit Resten gefüllt?
  10. 10 Oder wie sieben Brote für 4000 Menschen ausreichten? Wie viele Körbe habt ihr da eingesammelt?
  11. 11 Warum begreift ihr nicht, dass ich mit euch nicht über Brot spreche? Nehmt euch in Acht vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer!«
  12. 12 Da begriffen die Jünger, was Jesus gemeint hatte. Er wollte nicht sagen: »Hütet euch vor dem Sauerteig, der zum Brotbacken benötigt wird.« Vielmehr meinte er: »Hütet euch vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.« ; ;
  13. 13 Jesus kam in die Gegend von Cäsarea Philippi. Er fragte seine Jünger: »Für wen halten die Leute eigentlich den Menschensohn?«
  14. 14 Sie antworteten: »Manche halten dich für Johannes den Täufer, andere für Elija. Wieder andere meinen, dass du Jeremia oder einer der anderen Propheten bist.«
  15. 15 Da fragte er sie: »Und ihr, für wen haltet ihr mich?«
  16. 16 Simon Petrus antwortete: »Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!«
  17. 17 Jesus sagte zu ihm: »Glückselig bist du, Simon, Sohn des Johannes! Diese Erkenntnis hast du nicht aus dir selbst, sondern von meinem Vater im Himmel.
  18. 18 Und ich sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Fels werde ich meine Gemeinde bauen. Nicht einmal die Macht des Todes wird ihr etwas anhaben können.
  19. 19 Ich werde dir die Schlüssel zum Himmelreich geben: Was du auf der Erde für gültig erklärst, wird auch im Himmel gelten. Was du nicht für gültig erklärst, wird auch im Himmel nicht gelten.«
  20. 20 Dann schärfte Jesus den Jüngern ein: »Sagt niemandem, dass ich der Christus bin!« ;
  21. 21 Von da an begann Jesus seinen Jüngern zu erklären, was Gott mit ihm vorhatte: »Ich muss nach Jerusalem gehen. Dort muss ich viel erleiden von den Ratsältesten, den führenden Priestern und den Schriftgelehrten. Sie werden mich hinrichten lassen. Aber am dritten Tag werde ich vom Tod auferweckt.«
  22. 22 Da nahm Petrus ihn zur Seite und fing an, ihm das auszureden: »Gott bewahre dich davor, Herr! Das darf dir nicht zustoßen!«
  23. 23 Aber Jesus wandte sich ab und sagte zu Petrus: »Weg mit dir, Satan, hinter mich! Du willst mich von meinem Weg abbringen! Dir geht es nicht um das, was Gott will, sondern um das, was Menschen wollen.« ;
  24. 24 Dann sagte Jesus zu seinen Jüngern: »Wer zu mir gehören will, darf nicht an seinem Leben hängen. Er muss sein Kreuz auf sich nehmen und mir auf meinem Weg folgen.
  25. 25 Wer sein Leben retten will, wird es verlieren. Wer sich aber zu mir bekennt und deshalb sein Leben verliert, wird es erhalten.
  26. 26 Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber sein Leben dabei verliert? Was kann ein Mensch einsetzen, um sein Leben dafür einzutauschen?
  27. 27 Denn der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Herrlichkeit seines Vaters wiederkommen. Dann wird er allen das geben, was sie für ihre Taten verdienen.
  28. 28 Amen, das sage ich euch: Hier stehen einige, die werden nicht sterben, bis der Menschensohn kommt. Dann werden sie erleben, wie er seine Herrschaft in dieser Welt antritt.«

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