로그인

마태복음 13장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 마태복음 (Matthew) · 58절

  1. 1 Am gleichen Tag verließ Jesus das Haus und ging zum See. Dort ließ er sich nieder, um zu lehren.
  2. 2 Es versammelte sich eine so große Volksmenge um ihn, dass er in ein Boot stieg. Dort setzte er sich hin. Die Volksmenge blieb am Ufer stehen.
  3. 3 Jesus erklärte den Menschen vieles in Form von Gleichnissen. ; Jesus sagte: »Seht doch: Ein Bauer ging aufs Feld, um zu säen.
  4. 4 Während er die Körner auswarf, fiel ein Teil davon auf den Weg. Da kamen die Vögel und pickten sie auf.
  5. 5 Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nicht viel Erde gab. Die Körner gingen schnell auf, weil sie nicht tief im Boden lagen.
  6. 6 Aber als die Sonne hoch stand, wurden die Pflanzen verbrannt. Sie vertrockneten, weil sie keine tiefen Wurzeln hatten.
  7. 7 Ein anderer Teil fiel zwischen die Disteln. Die Disteln schossen hoch und erstickten die junge Saat.
  8. 8 Aber ein anderer Teil fiel auf guten Boden. Diese Körner brachten Ertrag: Manche hundertfach, andere sechzigfach, andere dreißigfach.
  9. 9 Wer Ohren hat, soll gut zuhören!« ; ; ; ;
  10. 10 Die Jünger kamen zu Jesus und fragten ihn: »Warum erzählst du den Menschen Gleichnisse?«
  11. 11 Er antwortete: »Euch ist es geschenkt, das Geheimnis vom Himmelreich zu verstehen. Aber den anderen Menschen ist es nicht geschenkt.
  12. 12 Denn wer etwas hat, dem wird noch mehr gegeben – er wird mehr als genug bekommen. Doch wer nichts hat, dem wird auch das noch weggenommen, was er hat.
  13. 13 Deswegen spreche ich zu ihnen in Gleichnissen. Denn sie sehen, aber erkennen nichts. Sie hören, aber verstehen nichts. Sie begreifen es nicht.
  14. 14 So geht an ihnen in Erfüllung, was der Prophet Jesaja gesagt hat: ›Ihr sollt mit offenen Ohren hören, aber nichts verstehen. Ihr sollt mit offenen Augen sehen, aber nichts erkennen.
  15. 15 Das Herz dieses Volkes ist verschlossen. Ihre Ohren haben sie verstopft, und ihre Augen haben sie geschlossen. Denn ihre Augen sollen nichts sehen und ihre Ohren sollen nichts hören und ihr Herz soll nichts verstehen – damit sie nicht zu Gott umkehren und ich, ihr Gott, sie heile.‹
  16. 16 Aber ihr seid glückselig: Denn eure Augen sehen und eure Ohren hören.
  17. 17 Amen, das sage ich euch: Viele Propheten und Gerechte wollten sehen, was ihr seht – aber sie sahen es nicht. Und sie wollten hören, was ihr hört – aber sie hörten es nicht.« ;
  18. 18 »Ihr sollt deshalb hören, was das Gleichnis vom Bauern bedeutet:
  19. 19 Es gibt Menschen, die hören das Wort vom Reich Gottes, aber verstehen es nicht. Dann kommt der Böse und nimmt weg, was in ihre Herzen gesät wurde. Für sie steht der Teil der Körner, der beim Säen auf den Weg fällt.
  20. 20 Ein anderer Teil fällt auf felsigen Boden. Er steht für die Menschen, die das Wort hören und es sofort mit Freude annehmen.
  21. 21 Aber es schlägt keine Wurzeln in ihnen, weil sie ihre Meinung schnell wieder ändern. Wenn ihnen das Wort Schwierigkeiten oder Verfolgung bringt, lassen sie sich sofort wieder davon abbringen.
  22. 22 Noch ein anderer Teil fällt zwischen die Disteln. Er steht für die Menschen, die das Wort zunächst hören. Aber dann kommen die Alltagssorgen und der Reiz des Geldes. Sie ersticken das Wort, und es bringt keinen Ertrag.
  23. 23 Aber ein Teil wird auch auf guten Boden gesät. Er steht für die Menschen, die das Wort hören und verstehen. Bei ihnen bringt es viel Ertrag: Manche Pflanzen bringen hundert, andere sechzig, andere dreißig Körner.«
  24. 24 Jesus erzählte der Volksmenge noch ein weiteres Gleichnis: »Mit dem Himmelreich ist es wie bei einem Bauern, der auf seinen Acker guten Samen aussäte.
  25. 25 Als alle schliefen, kam sein Feind. Er säte Unkraut zwischen den Weizen und verschwand wieder.
  26. 26 Der Weizen wuchs hoch und setzte Ähren an. Da war auch das Unkraut zwischen dem Weizen zu erkennen.
  27. 27 Die Feldarbeiter gingen zum Bauern und fragten ihn: ›Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut auf dem Feld?‹
  28. 28 Er antwortete: ›Das hat mein Feind getan.‹ Die Arbeiter sagten zu ihm: ›Willst du, dass wir auf das Feld gehen und das Unkraut ausreißen?‹
  29. 29 Aber er antwortete: ›Tut das nicht, sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus!
  30. 30 Lasst beides bis zur Ernte wachsen. Dann werde ich den Erntearbeitern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut ein! Bindet es zu Bündeln zusammen, damit es verbrannt werden kann. Aber den Weizen bringt in meine Scheune.‹« ;
  31. 31 Jesus erzählte der Volksmenge ein weiteres Gleichnis: »Das Himmelreich gleicht einem Senfkorn: Ein Mann nahm es und säte es auf seinen Acker.
  32. 32 Das Senfkorn ist das kleinste aller Samenkörner. Aber wenn eine Pflanze daraus gewachsen ist, ist sie größer als die anderen Sträucher. Sie wird ein richtiger Baum. Die Vögel kommen und bauen ihr Nest in seinen Zweigen.«
  33. 33 Jesus erzählte der Volksmenge ein weiteres Gleichnis: »Das Himmelreich gleicht einem Sauerteig. Eine Frau nahm ihn und mischte ihn unter drei Säckchen Mehl. Am Ende war der ganze Teig durchsäuert.«
  34. 34 Das alles erzählte Jesus der Volksmenge in Gleichnissen. Ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen.
  35. 35 So ging in Erfüllung, was durch den Propheten gesagt worden ist: »Ich werde meinen Mund öffnen, um in Gleichnissen zu sprechen. Ich will verkünden, was seit der Erschaffung der Welt verborgen ist.«
  36. 36 Jesus schickte die Volksmenge weg und ging ins Haus. Da kamen seine Jünger zu ihm und baten: »Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker!«
  37. 37 Jesus antwortete: »Der Bauer, der den guten Samen sät, steht für den Menschensohn.
  38. 38 Der Acker ist die Welt. Der gute Samen steht für die Menschen, die zum Reich Gottes gehören. Das Unkraut steht für die Menschen, die dem Bösen folgen.
  39. 39 Der Feind, der das Unkraut sät, steht für den Teufel. Die Ernte steht für das Ende der Welt. Die Erntearbeiter stehen für die Engel.
  40. 40 Das Unkraut wird eingesammelt und im Feuer verbrannt. Genau so wird es auch am Ende der Welt zugehen:
  41. 41 Der Menschensohn wird seine Engel aussenden. Sie werden alle aus seinem Reich einsammeln, die andere vom Glauben abbringen und Gottes Gesetz nicht befolgen.
  42. 42 Die Engel werden sie in den brennenden Ofen werfen. Dort gibt es nur Heulen und Zähneklappern.
  43. 43 Aber alle, die nach Gottes Willen leben, werden im Reich ihres Vaters strahlen wie die Sonne. Wer Ohren hat, soll gut zuhören!«
  44. 44 »Das Himmelreich gleicht einem Schatz, der im Acker vergraben ist: Ein Mann entdeckte ihn und vergrub ihn wieder. Voller Freude ging er los und verkaufte alles, was er hatte. Dann kaufte er diesen Acker.
  45. 45 Ebenso gleicht das Himmelreich einem Kaufmann: Der war auf der Suche nach schönen Perlen.
  46. 46 Er entdeckte eine besonders wertvolle Perle. Da ging er los und verkaufte alles, was er hatte. Dann kaufte er diese Perle.«
  47. 47 »Ebenso gleicht das Himmelreich einem Fischernetz: Es wurde im See ausgeworfen, um alle Arten von Fischen zu fangen.
  48. 48 Als es voll war, zogen es die Fischer an Land. Sie hockten sich auf den Boden. Dann legten sie die guten Fische in einen Korb, aber die unbrauchbaren Fische warfen sie weg.
  49. 49 So wird es auch am Ende der Welt sein: Die Engel werden kommen. Sie werden die Frevler von den Gerechten trennen.
  50. 50 Und die Engel werden die Frevler in den brennenden Ofen werfen. Dort gibt es nur Heulen und Zähneklappern.«
  51. 51 Jesus fragte seine Jünger: »Habt ihr das alles verstanden?« Sie antworteten: »Ja!«
  52. 52 Darauf sagte Jesus zu ihnen: »Es gibt jetzt neue Schriftgelehrte. Sie gehören zu meinen Jüngern, die über das Himmelreich unterrichtet wurden. Jeder von ihnen ist wie ein Hausherr: Aus seiner Vorratskammer holt er Neues und Altes hervor.«
  53. 53 Als Jesus diese Gleichnisreden beendet hatte, verließ er die Gegend am See. ;
  54. 54 Jesus ging in seine Heimatstadt Nazaret und lehrte die Menschen in ihrer Synagoge. Erstaunt fragten sie: »Woher hat er diese Weisheit? Und woher hat er die Kraft, Wunder zu tun?
  55. 55 Ist er nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt seine Mutter nicht Maria? Und sind seine Brüder nicht Jakobus, Josef, Simon und Judas?
  56. 56 Leben nicht auch alle seine Schwestern bei uns? Woher also hat er das alles?«
  57. 57 Deshalb lehnten sie Jesus ab. Aber er sagte zu ihnen: »Nirgendwo gilt ein Prophet so wenig wie in seiner Heimatstadt und bei seiner Familie.«
  58. 58 Jesus tat dort nicht viele Wunder. Denn die Menschen glaubten nicht an ihn.

BasisBibel (2021) — 대한성서공회 저작권 계약에 따라 게재 — 본문의 저작권은 대한성서공회에 있습니다. · 출처 ↗