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마가복음 8장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 마가복음 (Mark) · 38절

  1. 1 Zu dieser Zeit war wieder eine große Volksmenge bei Jesus zusammengekommen. Da die Menschen nichts zu essen hatten, rief Jesus die Jünger zu sich. Er sagte zu ihnen:
  2. 2 »Ich habe großes Mitleid mit den Menschen. Sie sind nun schon drei Tage bei mir und haben nichts zu essen.
  3. 3 Wenn ich sie hungrig nach Hause schicke, werden sie unterwegs zusammenbrechen – denn einige sind von weit her gekommen.«
  4. 4 Seine Jünger antworteten: »Wo soll in dieser einsamen Gegend das Brot herkommen, um diese Leute satt zu machen?«
  5. 5 Und er fragte sie: »Wie viele Brote habt ihr?« Sie antworteten: »Sieben.«
  6. 6 Jesus forderte die Volksmenge auf, sich auf dem Boden niederzulassen. Dann nahm er die sieben Brote. Er dankte Gott, brach sie in Stücke und gab sie seinen Jüngern zum Verteilen. Und die Jünger teilten das Brot an die Volksmenge aus.
  7. 7 Sie hatten auch noch einige kleine Fische. Jesus dankte Gott dafür und ließ sie ebenfalls austeilen.
  8. 8 Die Menschen aßen und wurden satt. Danach sammelten sie die Reste und füllten damit sieben Körbe.
  9. 9 Es waren etwa 4000, die Jesus heimschickte.
  10. 10 Gleich darauf stieg Jesus mit seinen Jüngern in ein Boot. Sie fuhren in die Gegend von Dalmanuta.
  11. 11 Da kamen die Pharisäer. Sie fingen an, mit ihm zu streiten und forderten von ihm ein Zeichen seiner göttlichen Vollmacht. Damit wollten sie ihn auf die Probe stellen.
  12. 12 Jesus seufzte und sagte: »Warum verlangen die Menschen dieser Generation ein Zeichen? Amen, das sage ich euch: Ich werde den Menschen dieser Generation ganz bestimmt kein Zeichen geben.«
  13. 13 Damit ließ er sie stehen, stieg wieder ins Boot und fuhr ans andere Ufer.
  14. 14 Die Jünger hatten vergessen, Brot zu besorgen. Deshalb hatten sie nur ein einziges Brot bei sich im Boot.
  15. 15 Jesus schärfte ihnen ein: »Nehmt euch in Acht! Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und vor dem Sauerteig des Herodes.«
  16. 16 Sie aber waren noch in Gedanken, dass sie kein Brot hatten.
  17. 17 Jesus merkte das und sagte zu ihnen: »Warum macht ihr euch darüber Gedanken, dass ihr kein Brot habt? Versteht ihr immer noch nicht? Begreift ihr denn gar nichts? Sind eure Herzen so fest verschlossen?
  18. 18 Ihr habt doch Augen – seht ihr denn nichts? Ihr habt doch Ohren – hört ihr denn nichts? Erinnert ihr euch nicht daran,
  19. 19 wie ich fünf Brote unter 5000 Menschen ausgeteilt habe? Wie viele Körbe habt ihr mit Resten gefüllt?« Sie antworteten: »Zwölf.«
  20. 20 »Und als ich sieben Brote unter 4000 ausgeteilt habe? Wie viele Körbe habt ihr da mit Resten gefüllt?« Sie antworteten: »Sieben.«
  21. 21 Da sagte Jesus zu ihnen: »Begreift ihr denn immer noch nichts?«
  22. 22 Jesus und seine Jünger kamen nach Betsaida. Dort brachten die Leute einen Blinden zu ihm. Sie baten Jesus: »Berühre ihn!«
  23. 23 Er nahm den Blinden bei der Hand und führte ihn aus dem Dorf heraus. Dann spuckte Jesus ihm auf die Augen, legte ihm die Hände auf und fragte ihn: »Was siehst du?«
  24. 24 Er blickte auf und antwortete: »Ich sehe Menschen. Sie sehen aus wie Bäume, die umhergehen.«
  25. 25 Noch einmal legte Jesus ihm die Hände auf seine Augen. Da konnte er klar sehen. Er war geheilt und konnte alles deutlich erkennen.
  26. 26 Jesus schickte ihn nach Hause und sagte: »Geh aber nicht in das Dorf hinein.« ; ;
  27. 27 Jesus zog mit seinen Jüngern weiter in die Dörfer bei Cäsarea Philippi. Unterwegs fragte er sie: »Für wen halten mich eigentlich die Leute?«
  28. 28 Sie antworteten: »Manche halten dich für Johannes den Täufer, andere für Elija. Wieder andere meinen, dass du sonst einer der alten Propheten bist.«
  29. 29 Da fragte er sie: »Und ihr, für wen haltet ihr mich?« Petrus antwortete: »Du bist der Christus.«
  30. 30 Jesus schärfte ihnen ein: »Sagt niemandem, wer ich bin!« ;
  31. 31 Danach begann Jesus seinen Jüngern zu erklären, was Gott mit ihm vorhatte: »Der Menschensohn wird viel leiden müssen. Die Ratsältesten, die führenden Priester und die Schriftgelehrten werden ihn wie einen Verbrecher behandeln. Sie werden ihn hinrichten lassen, aber nach drei Tagen wird er vom Tod auferstehen.«
  32. 32 Das sagte er ihnen ganz offen. Da nahm Petrus ihn zur Seite und fing an, ihm das auszureden.
  33. 33 Aber Jesus drehte sich um, sah seine Jünger an und wies Petrus streng zurecht: »Weg mit dir, Satan, hinter mich! Dir geht es nicht um das, was Gott will, sondern um das, was Menschen wollen.« ; ; ; ;
  34. 34 Dann rief Jesus das Volk und seine Jünger zu sich. Er sagte: »Wer mir folgen will, darf nicht an seinem Leben hängen. Er muss sein Kreuz auf sich nehmen und mir auf meinem Weg folgen.
  35. 35 Wer sein Leben retten will, wird es verlieren. Wer sich aber zu mir und der Guten Nachricht bekennt und deshalb sein Leben verliert, wird es erhalten.
  36. 36 Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber sein Leben dabei verliert?
  37. 37 Was kann ein Mensch einsetzen, um sein Leben dafür einzutauschen?
  38. 38 Denn wer sich nicht zu mir und meinen Worten bekennt vor dieser treulosen und schuldbeladenen Generation, der muss wissen: Der Menschensohn wird sich auch nicht zu ihm bekennen, wenn er wiederkommt – in der Herrlichkeit seines Vaters und mit den heiligen Engeln.«

BasisBibel (2021) — 대한성서공회 저작권 계약에 따라 게재 — 본문의 저작권은 대한성서공회에 있습니다. · 출처 ↗