마가복음 6장 BasisBibel (2021)
BasisBibel (2021) · 독일어 · 마가복음 (Mark) · 56절
- 1 Jesus ging von dort weg und kam in seine Heimatstadt Nazaret. Seine Jünger begleiteten ihn.
- 2 Am Sabbat lehrte Jesus in der Synagoge. Viele, die ihn hörten, waren tief beeindruckt. Sie fragten: »Wo hat er das her? Was ist das für eine Weisheit, die er bekommen hat? Und wieso geschehen durch ihn solche Wunder?
- 3 Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn von Maria? Ist er nicht der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht auch seine Schwestern hier bei uns?« Deshalb lehnten sie Jesus ab.
- 4 Aber Jesus sagte zu ihnen: »Nirgendwo gilt ein Prophet so wenig wie in seiner Heimatstadt, bei seinen Verwandten und bei seiner Familie.«
- 5 Deshalb konnte er dort auch keine Wunder tun. Er legte nur einigen Kranken die Hände auf und heilte sie.
- 6 Und Jesus wunderte sich über den Unglauben der Leute dort. ; Jesus zog durch die Dörfer in der Umgebung und lehrte.
- 7 Er rief die Zwölf zu sich. Dann sandte er sie jeweils zu zweit aus und gab ihnen die Vollmacht über böse Geister.
- 8 Er forderte sie auf: »Nehmt außer einem Wanderstock nichts mit auf den Weg: kein Brot, keine Vorratstasche und auch kein Geld im Gürtel.
- 9 Ihr dürft Sandalen anziehen, aber nehmt kein zusätzliches Hemd mit.«
- 10 Außerdem sagte er: »Wenn ihr in einem Haus aufgenommen werdet, bleibt so lange dort, bis ihr den Ort wieder verlasst.
- 11 Wenn euch die Leute in einem Ort nicht aufnehmen und euch nicht zuhören wollen: Zieht gleich weiter und schüttelt den Staub von euren Füßen. Dadurch sollen die Leute erkennen, dass ihr Verhalten Folgen haben wird.«
- 12 Und die Jünger zogen los. Sie verkündeten den Menschen: »Ändert euer Leben!«
- 13 Sie trieben viele Dämonen aus, salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie. ; ;
- 14 Der König Herodes hörte von Jesus, denn sein Name war überall bekannt geworden. Die Leute sagten: »Er ist Johannes der Täufer, der von den Toten auferstanden ist. Deshalb hat er solche Wunderkräfte.«
- 15 Andere sagten: »Er ist Elija.« Wieder andere behaupteten: »Er ist ein Prophet wie einer der Propheten aus vergangener Zeit.«
- 16 Als Herodes das hörte, sagte er: »Es ist Johannes, dem ich den Kopf abschlagen ließ. Er ist auferstanden.«
- 17 Herodes hatte Johannes festnehmen, in Fesseln legen und ins Gefängnis werfen lassen. Der Grund war: Herodes hatte Herodias geheiratet, die Frau seines Bruders Philippus.
- 18 Daraufhin hatte Johannes zu Herodes gesagt: »Es war dir nicht erlaubt, die Frau deines Bruders zu heiraten!«
- 19 Deshalb war Herodias voller Hass auf Johannes. Sie wollte ihn töten lassen, hatte aber keine Möglichkeit dazu.
- 20 Denn Herodes scheute sich, Johannes etwas anzutun. Er wusste, dass Johannes gerecht vor Gott lebte und ein heiliger Mann war. Daher hielt er seine schützende Hand über ihn. Was er von Johannes zu hören bekam, versetzte ihn oft in große Unruhe. Dennoch hörte er ihm gerne zu.
- 21 Aber eines Tages war die Gelegenheit für Herodias günstig: Herodes hatte Geburtstag und veranstaltete ein Festessen. Er lud seine hohen Regierungsbeamten, die Befehlshaber und die angesehensten Bürger von Galiläa dazu ein.
- 22 Da kam die Tochter von Herodias herein und tanzte. Herodes und seine Gäste waren begeistert. Der König sagte zu dem Mädchen: »Wünsch dir, was du willst – ich werde es dir geben.«
- 23 Er schwor ihr sogar: »Um was du mich auch bittest, ich werde es dir geben – und wenn es die Hälfte meines Königreichs ist.«
- 24 Da ging das Mädchen hinaus und fragte seine Mutter: »Was soll ich mir wünschen?« Die Mutter sagte: »Den Kopf von Johannes dem Täufer.«
- 25 Eilig ging sie wieder zum König und sagte ihm ihren Wunsch: »Ich will, dass du mir sofort den Kopf von Johannes dem Täufer auf einer Schale bringst.«
- 26 Der König war bestürzt. Aber weil er es vor seinen Gästen feierlich versprochen hatte, wollte er ihr die Bitte nicht abschlagen.
- 27 Sofort schickte der König den Henker los. Er befahl ihm, den Kopf von Johannes zu bringen. Der Henker ging ins Gefängnis und schlug ihm den Kopf ab.
- 28 Dann brachte er den Kopf von Johannes auf einer Schale. Er gab ihn dem Mädchen, und das Mädchen gab ihn seiner Mutter.
- 29 Als die Jünger von Johannes davon erfuhren, kamen sie, holten seine Leiche und legten sie in eine Grabkammer. ;
- 30 Die Apostel kamen zu Jesus zurück. Sie berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten.
- 31 Er sagte zu ihnen: »Kommt mit an einen ruhigen Ort, nur ihr allein, und ruht euch ein wenig aus.« Denn ständig kamen und gingen die Leute. Sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen.
- 32 Also fuhren sie mit dem Boot an eine abgelegene Stelle, um für sich allein zu sein. ; ;
- 33 Die Leute sahen sie abfahren, und viele erkannten, wo sie hinwollten. So strömten sie auf dem Landweg aus allen umliegenden Orten herbei und kamen noch vor ihnen dorthin.
- 34 Als Jesus ausstieg, sah er die große Volksmenge. Da bekam er Mitleid mit den Menschen, denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Darum lehrte er sie lange.
- 35 So vergingen viele Stunden. Da kamen seine Jünger zu ihm und sagten: »Es ist eine einsame Gegend hier, und es ist schon sehr spät.
- 36 Schick doch die Leute weg. Dann können sie in die umliegenden Höfe und Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen.«
- 37 Aber Jesus antwortete: »Gebt doch ihr ihnen etwas zu essen.« Da sagten sie zu ihm: »Sollen wir etwa losgehen und für 200 Silberstücke Brot kaufen und es ihnen zu essen geben?«
- 38 Jesus fragte sie: »Wie viele Brote habt ihr dabei? Geht und seht nach.« Als sie es herausgefunden hatten, sagten sie: »Fünf, und zwei Fische.«
- 39 Dann ordnete Jesus an: »Alle sollen sich in Gruppen zum Essen im grünen Gras niederlassen.«
- 40 So setzten sich die Leute in Gruppen zu hundert oder zu fünfzig.
- 41 Dann nahm Jesus die fünf Brote und die zwei Fische. Er blickte zum Himmel auf und dankte Gott. Dann brach er die Brote in Stücke und gab sie seinen Jüngern, die sie verteilen sollten. Auch die zwei Fische ließ er an alle austeilen.
- 42 Die Leute aßen, und alle wurden satt.
- 43 Danach sammelten sie die Reste von Brot und Fisch, die sie übrig gelassen hatten – zwölf Körbe voll.
- 44 Es waren 5000 Männer, die von den Broten gegessen hatten. ;
- 45 Sofort danach drängte Jesus seine Jünger, in das Boot zu steigen. Sie sollten an die andere Seite des Sees nach Betsaida vorausfahren. Er selbst wollte zuerst noch die Volksmenge verabschieden.
- 46 Nachdem er sich von der Menge getrennt hatte, stieg er auf einen Berg, um zu beten.
- 47 Es war schon Abend geworden. Das Boot war mitten auf dem See, und Jesus war allein an Land.
- 48 Da sah er, wie sich die Jünger beim Rudern abquälten, denn der Wind blies ihnen direkt entgegen. Um die vierte Nachtwache kam er zu ihnen. Er lief über den See und wollte an ihnen vorübergehen.
- 49 Als die Jünger ihn über den See laufen sahen, hielten sie ihn für ein Gespenst. Da schrien sie laut auf.
- 50 Denn sie sahen ihn alle und erschraken. Aber sofort sagte Jesus zu ihnen: »Habt keine Angst. Ich bin es. Fürchtet euch nicht!«
- 51 Er stieg zu ihnen ins Boot, und der Wind legte sich. Da waren die Jünger völlig fassungslos.
- 52 Denn trotz des Wunders mit den Broten hatten sie nichts verstanden. Ihre Herzen waren wie verschlossen.
- 53 Jesus und die Jünger setzten die Überfahrt fort und legten in Gennesaret an.
- 54 Als sie aus dem Boot stiegen, erkannten ihn die Leute sofort.
- 55 Sie liefen in der ganzen Gegend überall hin, um die Kranken zu holen. Die Leute brachten sie auf ihren Matten dorthin, wo sie hörten, dass Jesus war.
- 56 Wo Jesus auch hinkam, in Dörfer, Städte oder Höfe: Sie legten die Kranken auf den Plätzen nieder. Dort flehten sie ihn an: »Lass uns nur die Quasten deines Mantels berühren!« Und wer immer ihn berührte, wurde gesund.
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