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마가복음 15장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 마가복음 (Mark) · 47절

  1. 1 Gleich am frühen Morgen entschied der gesamte jüdische Rat über Jesus – die führenden Priester zusammen mit den Ratsältesten und Schriftgelehrten. Sie ließen Jesus fesseln, führten ihn ab und übergaben ihn Pilatus.
  2. 2 Pilatus fragte ihn: »Bist du der König der Juden?« Jesus antwortete: »Du sagst es.«
  3. 3 Die führenden Priester brachten viele Anklagepunkte gegen ihn vor.
  4. 4 Da wandte sich Pilatus noch einmal an Jesus und fragte ihn: »Hast du gar nichts dazu zu sagen? Hör doch, was sie dir alles vorwerfen.«
  5. 5 Aber Jesus sagte kein einziges Wort. Pilatus wunderte sich darüber. ; ; ;
  6. 6 Jedes Jahr zum Passafest begnadigte Pilatus einen Gefangenen, den das Volk bestimmen durfte.
  7. 7 Damals saß ein gewisser Barabbas im Gefängnis zusammen mit anderen, die bei einem Aufstand einen Mord begangen hatten.
  8. 8 Die Volksmenge zog vor Pilatus und bat ihn um die übliche Begnadigung.
  9. 9 Pilatus fragte sie: »Soll ich euch den König der Juden freigeben?«
  10. 10 Denn er hatte erkannt, dass die führenden Priester ihm Jesus nur aus Neid übergeben hatten.
  11. 11 Aber die führenden Priester hetzten die Volksmenge auf. Sie sollten von Pilatus fordern, lieber Barabbas freizulassen.
  12. 12 Da wandte sich Pilatus noch einmal an die Volksmenge und fragte sie: »Was soll ich mit dem anderen machen, den ihr den ›König der Juden‹ nennt?«
  13. 13 Da schrien sie: »Kreuzige ihn!«
  14. 14 Pilatus fragte sie: »Was hat er denn verbrochen?« Aber sie schrien nur noch lauter: »Kreuzige ihn!«
  15. 15 Pilatus wollte die Volksmenge zufriedenstellen. Deshalb gab er ihnen Barabbas frei. Jesus ließ er auspeitschen. Dann übergab er ihn den Soldaten, damit sie ihn kreuzigten. ;
  16. 16 Die Soldaten brachten Jesus in den Innenhof des Palastes, das sogenannte Prätorium. Dort versammelte sich die ganze Kohorte um ihn.
  17. 17 Dann hängten sie Jesus einen purpurroten Mantel um. Sie flochten ihm eine Krone aus Dornenzweigen und setzen sie ihm auf.
  18. 18 Sie grüßten ihn voller Hohn: »Es lebe der König der Juden!«
  19. 19 Dabei schlugen sie ihm mit einem Stock auf den Kopf und spuckten ihn an. Sie knieten nieder und warfen sich vor ihm auf den Boden.
  20. 20 Nachdem sie ihn so verspottet hatten, zogen sie ihm den purpurroten Mantel aus und seine eigenen Kleider wieder an. Dann führten sie Jesus aus der Stadt, um ihn zu kreuzigen. ; ;
  21. 21 Da kam ein Mann vorbei. Es war Simon von Kyrene, der Vater von Alexander und Rufus. Er kam gerade vom Feld zurück. Den zwangen sie, für Jesus das Kreuz zu tragen.
  22. 22 So brachten sie ihn zu der Stelle, die Golgota heißt – das bedeutet übersetzt »Schädelplatz«.
  23. 23 Sie wollten ihm Wein zu trinken geben, der mit Myrrhe versetzt war. Aber er nahm ihn nicht.
  24. 24 Dann kreuzigten sie ihn. Sie verteilten seine Kleider und losten aus, wer was bekommen sollte.
  25. 25 Es war die dritte Stunde, als sie ihn kreuzigten.
  26. 26 Auf einem Schild stand der Grund für seine Verurteilung: »Der König der Juden«.
  27. 27 Mit Jesus kreuzigten sie zwei Verbrecher, den einen rechts, den anderen links von ihm.
  28. 28 [...]
  29. 29 Die Leute, die vorbeikamen, lästerten über ihn. Sie schüttelten ihre Köpfe und sagten: »Ha! Du wolltest doch den Tempel abreißen und in nur drei Tagen wieder aufbauen.
  30. 30 Rette dich selbst und steig vom Kreuz herab!«
  31. 31 Genauso machten sich die führenden Priester zusammen mit den Schriftgelehrten über ihn lustig. Sie sagten: »Andere hat er gerettet. Sich selbst kann er nicht retten.
  32. 32 Der Christus, der König von Israel, soll jetzt vom Kreuz herabsteigen. Wenn wir das sehen, glauben wir an ihn.« Auch die beiden Verbrecher, die mit ihm gekreuzigt worden waren, verspotteten ihn. ; ;
  33. 33 Es war die sechste Stunde, da breitete sich Finsternis aus über das ganze Land. Sie dauerte bis zur neunten Stunde.
  34. 34 In der neunten Stunde schrie Jesus laut: »Eloi, Eloi, lema sabachtani?« Das heißt übersetzt: »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?«
  35. 35 Als sie das hörten, sagten einige von denen, die dabeistanden: »Habt ihr das gehört? Er ruft nach Elija.«
  36. 36 Einer lief hin und tauchte einen Schwamm in Essig. Den steckte er auf eine Stange und hielt ihn Jesus zum Trinken hin. Er sagte: »Lasst mich nur machen! Wir wollen mal sehen, ob Elija kommt und ihn herunterholt.«
  37. 37 Aber Jesus schrie laut auf und starb.
  38. 38 Da zerriss der Vorhang im Tempel von oben bis unten in zwei Teile.
  39. 39 Ein römischer Hauptmann stand gegenüber vom Kreuz. Er sah genau, wie Jesus starb. Da sagte er: »Dieser Mensch war wirklich Gottes Sohn!«
  40. 40 Es waren auch Frauen da, die aus der Ferne alles mit ansahen. Unter ihnen waren Maria aus Magdala und Maria, die Mutter von Jakobus dem Jüngeren und von Joses, sowie Salome.
  41. 41 Schon als Jesus in Galiläa war, waren sie ihm gefolgt und hatten für ihn gesorgt. Außer ihnen waren noch viele andere Frauen da, die mit Jesus nach Jerusalem gezogen waren. ; ;
  42. 42 Es war schon Abend geworden, und es war der Tag, an dem der Sabbat vorbereitet wurde.
  43. 43 Da kam Josef von Arimatäa, ein angesehenes Mitglied des jüdischen Rates. Er gehörte zu denen, die darauf warteten, dass Gottes Reich in der Welt anbricht. Er wagte es, zu Pilatus zu gehen und ihn um den Leichnam von Jesus zu bitten.
  44. 44 Pilatus war erstaunt zu hören, dass Jesus schon tot war. Er rief den Hauptmann herbei und fragte ihn, ob Jesus wirklich schon tot war.
  45. 45 Als er vom Hauptmann die Bestätigung bekam, überließ er Josef den Leichnam.
  46. 46 Josef kaufte ein Leinentuch, nahm Jesus vom Kreuz ab und wickelte ihn in das Leinentuch. Dann legte er ihn in eine Grabkammer, die in einen Felsen gehauen war. Schließlich rollte er einen Stein vor den Eingang zur Grabkammer.
  47. 47 Maria aus Magdala und Maria, die Mutter des Joses, sahen mit an, wo der Leichnam hingelegt wurde.

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