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로마서 9장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 로마서 (Romans) · 33절 · 대역: King James Version

절BasisBibel (2021)King James Version
1
Gott steht zu seinem Volk Israel / Das Versprechen Gottes gegenüber Israel
Für das, was ich jetzt sage, berufe ich mich auf Christus. Es ist die Wahrheit, ich lüge nicht. Auch mein Gewissen bezeugt es und erhält dafür die Bestätigung durch den Heiligen Geist:
I say the truth in Christ, I lie not, my conscience also bearing me witness in the Holy Ghost,
2 Ich bin wirklich sehr traurig, ja, mir schmerzt immerzu das Herz. That I have great heaviness and continual sorrow in my heart.
3 Denn es geht um meine Brüder und Schwestern. Ich wünschte nur, ich könnte an ihre Stelle treten und selbst verflucht sein – ausgeschlossen aus der Gemeinschaft mit Christus. Es sind schließlich meine Landsleute, mein eigenes Fleisch und Blut. For I could wish that myself were accursed from Christ for my brethren, my kinsmen according to the flesh:
4 Sie sind doch Israeliten! Sie sind Kinder Gottes und haben Anteil an seiner Herrlichkeit. Mit ihnen hat Gott mehrfach einen Bund geschlossen. Er hat ihnen das Gesetz gegeben und sie gelehrt, ihn in rechter Weise zu verehren. Und er hat ihnen sein Versprechen gegeben. Who are Israelites; to whom pertaineth the adoption, and the glory, and the covenants, and the giving of the law, and the service of God, and the promises;
5 Sie sind Nachkommen der Stammväter, von denen auch Christus seiner leiblichen Herkunft nach abstammt. Gott, der über allem steht, sei in Ewigkeit gelobt! Amen. Whose are the fathers, and of whom as concerning the flesh Christ came, who is over all, God blessed for ever. Amen.
6
Gott trifft seine Wahl
Es ist ja nicht so, dass Gottes Zusage hinfällig ist. Allerdings gehören nicht alle Israeliten auch wirklich zu Israel.
Not as though the word of God hath taken none effect. For they are not all Israel, which are of Israel:
7 Genauso wenig sind alle Menschen, die von Abraham abstammen, auch wirklich seine Nachkommen. Sondern Gott hatte gesagt: »Die Nachkommen Isaaks sollen als deine Nachkommen gelten.« Neither, because they are the seed of Abraham, are they all children: but, In Isaac shall thy seed be called.
8 Das heißt: Die leiblichen Nachkommen von Abraham sind nicht zwangsläufig Kinder Gottes. Nur die Kinder, die auf Gottes Versprechen zurückgehen, gelten wirklich als seine Nachkommen. That is, They which are the children of the flesh, these are not the children of God: but the children of the promise are counted for the seed.
9 Denn Gott gab Abraham das Versprechen: »Nächstes Jahr um diese Zeit werde ich wiederkommen. Dann wird Sara einen Sohn haben.« For this is the word of promise, At this time will I come, and Sara shall have a son.
10 Aber nicht nur bei ihr war es so, bei Rebekka war es ähnlich: Sie bekam nur von einem Mann Kinder, nämlich von unserem Vorfahren Isaak. And not only this; but when Rebecca also had conceived by one, even by our father Isaac;
11 Ihre Kinder waren noch nicht geboren, und keines hatte irgendetwas Gutes oder Böses getan. Aber Gott hatte schon seine Wahl getroffen und bestimmt, was geschehen sollte. (For the children being not yet born, neither having done any good or evil, that the purpose of God according to election might stand, not of works, but of him that calleth;)
12 Dabei kam es nicht auf irgendwelche Taten an, sondern es war allein Gottes Entscheidung. Damals sagte Gott zu Rebekka: »Der Ältere wird dem Jüngeren dienen.« It was said unto her, The elder shall serve the younger.
13 So steht es auch an einer anderen Stelle: »Jakob habe ich geliebt, Esau dagegen habe ich gehasst.« As it is written, Jacob have I loved, but Esau have I hated.
14
Gott schenkt sein Erbarmen, wem er will
Was sollen wir dazu sagen? Etwa: »Ist Gott ungerecht?« Auf keinen Fall!
What shall we say then? Is there unrighteousness with God? God forbid.
15 Er sagt ja zu Mose: »Ich werde dem mein Erbarmen schenken, mit dem ich Erbarmen habe. Und ich werde dem mein Mitleid zeigen, mit dem ich Mitleid habe.« For he saith to Moses, I will have mercy on whom I will have mercy, and I will have compassion on whom I will have compassion.
16 Es kommt also nicht darauf an, ob der Mensch etwas will oder ob er sich abmüht. Vielmehr kommt es allein auf Gottes Erbarmen an. So then it is not of him that willeth, nor of him that runneth, but of God that sheweth mercy.
17 Entsprechend steht über den Pharao in der Heiligen Schrift: »Ich habe dich nur deshalb zum Herrscher gemacht, damit ich an dir meine Macht zeigen kann. Dadurch soll mein Name auf der ganzen Erde bekannt werden.« For the scripture saith unto Pharaoh, Even for this same purpose have I raised thee up, that I might shew my power in thee, and that my name might be declared throughout all the earth.
18 Gott entscheidet also frei, wem er sein Erbarmen schenkt. Und ebenso entscheidet er, wer sich ihm gegenüber verschließen soll. Therefore hath he mercy on whom he will have mercy, and whom he will he hardeneth.
19 Du könntest jetzt einwenden: »Wieso zieht Gott uns dann überhaupt zur Rechenschaft? Seinem Willen kann sich doch niemand widersetzen!« Thou wilt say then unto me, Why doth he yet find fault? For who hath resisted his will?
20 Du Mensch, wer bist du eigentlich, dass du mit Gott streiten willst! »Sagt etwa ein Gefäß zu dem, der es geformt hat: ›Warum hast du mich so gemacht?‹« Nay but, O man, who art thou that repliest against God? Shall the thing formed say to him that formed it, Why hast thou made me thus?
21 Hat nicht der Töpfer alle Macht über den Ton? Er kann doch aus ein und demselben Tonklumpen verschiedene Gefäße herstellen: eine Schale für die Festtafel genauso wie einen Nachttopf. Hath not the potter power over the clay, of the same lump to make one vessel unto honour, and another unto dishonour?
22 Dabei gilt: Gott will zwar seinen Zorn zeigen und seine Macht offenbaren. Aber dennoch hat er die Gefäße, die seinen Zorn erregen, mit großer Geduld ertragen – also Gefäße, die eigentlich zum Zerschlagen erschaffen wurden. What if God, willing to shew his wrath, and to make his power known, endured with much longsuffering the vessels of wrath fitted to destruction:
23 Und gleichzeitig will er seine ganze Herrlichkeit an den Gefäßen offenbaren, denen sein Erbarmen gilt. Denn die hat er zuvor für die Herrlichkeit bestimmt. And that he might make known the riches of his glory on the vessels of mercy, which he had afore prepared unto glory,
24 Solche Gefäße sind wir. Uns hat Gott berufen – und zwar nicht nur aus dem jüdischen Volk, sondern auch aus den anderen Völkern. Even us, whom he hath called, not of the Jews only, but also of the Gentiles?
25 So sagt er auch bei Hosea: »Ich werde die Menschen ›mein Volk‹ nennen, die nicht mein Volk waren. Und die Frau, die nicht geliebt war, nenne ich ›meine geliebte Frau‹. As he saith also in Osee, I will call them my people, which were not my people; and her beloved, which was not beloved.
26 Und an dem Ort, wo man zu ihnen gesagt hat: ›Ihr seid nicht mein Volk‹ – dort wird man sie ›Kinder des lebendigen Gottes‹ nennen.« And it shall come to pass, that in the place where it was said unto them, Ye are not my people; there shall they be called the children of the living God.
27 Und Jesaja verkündet laut über Israel: »Die Israeliten können so zahlreich sein wie der Sand am Meer. Dennoch wird nur ein kleiner Rest von ihnen gerettet. Esaias also crieth concerning Israel, Though the number of the children of Israel be as the sand of the sea, a remnant shall be saved:
28 Denn der Herr wird auf der Erde sein Wort in die Tat umsetzen: Er wird Israel retten, aber gleichzeitig wird er es zurechtstutzen.« For he will finish the work, and cut it short in righteousness: because a short work will the Lord make upon the earth.
29 Es ist so, wie Jesaja es vorhergesagt hat: »Hätte der Herr Zebaot keine Nachkommen von uns übrig gelassen, wäre es uns wie Sodom ergangen. Wir hätten das Schicksal von Gomorra geteilt.« And as Esaias said before, Except the Lord of Sabaoth had left us a seed, we had been as Sodoma, and been made like unto Gomorrha.
30
Israels Suche nach der Gerechtigkeit
Was sollen wir dazu sagen? Die anderen Völker haben sich nicht darum bemüht, vor Gott als gerecht anerkannt zu werden. Dennoch gelten sie als gerecht – und zwar als gerecht aufgrund des Glaubens.
What shall we say then? That the Gentiles, which followed not after righteousness, have attained to righteousness, even the righteousness which is of faith.
31 Israel dagegen hat sich bemüht, das Gesetz zu befolgen. Dadurch wollte es vor Gott als gerecht gelten. Aber es hat nicht erreicht, worum es im Gesetz geht. But Israel, which followed after the law of righteousness, hath not attained to the law of righteousness.
32 Warum? Weil es nicht aus dem Glauben heraus geschah, sondern weil sie auf ihre eigenen Taten vertrauten. Dabei stolperten sie über den Stein des Anstoßes. Wherefore? Because they sought it not by faith, but as it were by the works of the law. For they stumbled at that stumblingstone;
33 Über ihn steht schon in der Heiligen Schrift: »Auf den Berg Zion lege ich einen Stein, an dem man Anstoß nimmt – einen Fels, über den man stolpert. Wer an den glaubt, wird nicht zugrunde gehen.« As it is written, Behold, I lay in Sion a stumblingstone and rock of offence: and whosoever believeth on him shall not be ashamed.

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