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레위기 26장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 레위기 (Leviticus) · 46절

  1. 1 Macht euch keine Götzen! Errichtet auch keine Götterbilder oder Kultsteine! Stellt in eurem Land keine Figuren aus Stein auf, um sie anzubeten! Denn ich bin der Herr, euer Gott.
  2. 2 Achtet aber darauf, den Sabbat einzuhalten. Es ist ein Tag zu meiner Ehre. Habt Ehrfurcht vor meinem Heiligtum. Ich bin der Herr.
  3. 3 Gutes kündige ich euch an, wenn ihr nach meinen Ordnungen lebt, meine Gebote haltet und danach handelt:
  4. 4 Dann lasse ich es zur richtigen Zeit regnen. Das Land wird reichen Ertrag bringen und die Bäume werden Früchte tragen.
  5. 5 Die Zeit, in der ihr euer Korn erntet und verarbeitet, wird bis zur Weinlese dauern. Und die Zeit, in der ihr eure Weintrauben erntet, wird bis zur Aussaat dauern. So viel Essen wird euch satt machen. Ihr werdet in eurem Land leben und Ruhe und Frieden haben.
  6. 6 Ich werde eurem Land Frieden schenken: Ihr legt euch schlafen und müsst niemanden fürchten. Auch die Raubtiere vertreibe ich aus eurem Land. Selbst das Schwert halte ich von euch fern.
  7. 7 Euren Feinden werdet ihr nachjagen und dabei zusehen, wie sie im Kampf fallen.
  8. 8 Fünf von euch werden hundert Feinde jagen. Hundert von euch werden zehntausend jagen. Ihr werdet dabei zusehen, wie sie im Kampf fallen.
  9. 9 Ich werde mich euch zuwenden und dafür sorgen, dass ihr fruchtbar seid und euch vermehrt. Ich stehe zu meinem Bund, den ich mit euch geschlossen habe.
  10. 10 Ihr werdet von einer alten Ernte essen können, bis die neue Ernte da ist – die Reste werdet ihr sogar wegwerfen!
  11. 11 Meine Wohnung soll in eurer Mitte sein. Euch gegenüber empfinde ich keine Abscheu.
  12. 12 Ich werde mitten unter euch leben. Ich will euer Gott sein und ihr sollt mein Volk sein.
  13. 13 Denn ich bin der Herr, euer Gott, der euch aus Ägypten geführt hat. Damals wart ihr Sklaven der Ägypter und habt unter ihrem Joch gelitten. Dieses Joch habe ich zerbrochen und euch zu freien, aufrechten Menschen gemacht.
  14. 14 Unheil kündige ich euch an, wenn ihr nicht auf mich hört: wenn ihr all meine Gebote nicht befolgt,
  15. 15 meine Ordnungen zurückweist, mein Recht verabscheut, wenn ihr gegen meine Gebote handelt – und meinen Bund brecht.
  16. 16 Dann werde ich euch Schlimmes antun. Ich werde Entsetzen über euch bringen, euch Schwindsucht und Fieber schicken. Eure Augen werden trüb und eure Lebenskraft wird dahinschwinden. Für nichts und wieder nichts werdet ihr aussäen. Denn eure Feinde werden die Ernte aufessen.
  17. 17 Ich werde mich gegen euch wenden, und ihr werdet von euren Feinden besiegt. Über euch werden die herrschen, die euch hassen. Ihr werdet auf der Flucht sein, selbst wenn euch niemand verfolgt.
  18. 18 Ihr wollt immer noch nicht auf mich hören? Dann wird es siebenmal schlimmer werden. Ich werde euch wegen eurer Sünden bestrafen.
  19. 19 Ich breche eure Macht, auf dir ihr so stolz seid. Den Himmel über euch mache ich hart wie Eisen und euer Land wie Bronze.
  20. 20 Für nichts verbraucht ihr eure Kräfte: Das Land wird keinen Ertrag bringen und die Bäume werden keine Früchte tragen.
  21. 21 Ihr begegnet mir weiterhin feindlich und wollt nicht auf mich hören? Dann wird es siebenmal schlimmer werden. Ich werde euch Strafen schicken wegen eurer Sünden.
  22. 22 Ich lasse Raubtiere auf euch los. Die werden eure Kinder und euer Vieh fressen. Euer Volk wird so schrumpfen, dass die Straßen menschenleer sind.
  23. 23 Ihr widersetzt euch weiterhin meiner Warnung und wollt meine Feinde sein?
  24. 24 Dann werde auch ich euer Feind sein, und es wird siebenmal schlimmer werden. Ich werde euch wegen eurer Sünden schlagen.
  25. 25 Ich schicke euch das Schwert. Das ist meine Rache dafür, dass ihr den Bund gebrochen habt. Wenn ihr in euren Städten Zuflucht sucht, wird euch das nichts nützen: Ich schicke euch die Pest und gebe euch in die Gewalt des Feindes.
  26. 26 Ich werde den Stab zerbrechen, an dem ihr euer Brot als Vorrat aufhängt. Dann gibt es nur noch das wenige, das frisch gebacken wird: Ein einziger Backofen wird für zehn Frauen reichen. Jedem wird man die gleiche Menge Brot zuteilen, doch davon werdet ihr nicht satt werden.
  27. 27 Ihr hört immer noch nicht auf mich und begegnet mir weiterhin als Feinde?
  28. 28 Dann werde ich euch in meinem Zorn begegnen, und es wird siebenmal schlimmer werden. Ich werde euch wegen eurer Sünden bestrafen.
  29. 29 Ihr werdet das Fleisch eurer Kinder essen.
  30. 30 Ich werde eure Kultplätze zerstören und eure Räucheraltäre vernichten. Ich werde eure Leichen auf eure toten Götzen werfen und euch gegenüber tiefe Abscheu empfinden.
  31. 31 Eure Städte mache ich zu Trümmerhaufen und eure Heiligtümer werde ich verwüsten. Eure Opfer will ich nicht mehr riechen, obwohl ihr Geruch mich gnädig stimmen soll.
  32. 32 Ich selbst werde das Land verwüsten – so sehr, dass eure Feinde entsetzt sein werden, wenn sie sich darin niederlassen.
  33. 33 Euch aber werde ich zerstreuen, sodass ihr unter fremden Völkern leben müsst. Es gibt kein Zurück: Hinter euch ziehe ich das Schwert. Euer Land soll zur Wüste werden und eure Städte zu Trümmerhaufen.
  34. 34 Solange das Land verwüstet ist und brach liegt, kann es seine Sabbatjahre nachholen. Während ihr im Land eurer Feinde seid, wird es Ruhe haben wie an einem Sabbat.
  35. 35 Das Land bekommt seine Ruhe nur während dieser Zeit der Verwüstung. Als ihr noch darin gewohnt habt, habt ihr dem Land keine Ruhe gegönnt. Die Sabbatjahre waren euch egal.
  36. 36 Einige von euch werden überleben und in den Ländern ihrer Feinde wohnen müssen. Die Herzen dieser Überlebenden werde ich mit Verzweiflung füllen. Sie werden sich verfolgt fühlen, sobald nur ein verwelktes Blatt raschelt. Dann werden sie die Flucht ergreifen, als ob sie auf der Flucht vor dem Schwert wären. Sie werden hinfallen, obwohl niemand sie verfolgt.
  37. 37 Sie werden übereinander stürzen, als sei das Schwert hinter ihnen her. Dabei verfolgt sie niemand! In diesem Zustand werdet ihr nicht überleben können und seid euren Feinden wehrlos ausgeliefert.
  38. 38 Bei den fremden Völkern werdet ihr umkommen. Das Land eurer Feinde wird euch auffressen.
  39. 39 Die wenigen, die von euch überleben werden, sollen in den Ländern ihrer Feinde zugrunde gehen. Wegen ihrer Schuld sollen sie sterben und wegen der Schuld ihrer Vorfahren. Die Erinnerung an die Vorfahren stirbt mit ihnen.
  40. 40 Dann werden die Überlebenden ihre Schuld bekennen und die Schuld ihrer Vorfahren eingestehen. Sie hielten nämlich zuvor nicht treu zu mir und wurden meine Feinde.
  41. 41 Also wurde auch ich ihr Feind und brachte sie in das Land ihrer Feinde. Dort endlich werden sich die vor mir beugen, die überlebt haben. Ihre Herzen sind jetzt noch nicht beschnitten, und sie werden für ihre Schuld bezahlen.
  42. 42 Dann werde ich mich daran erinnern, dass ich vor langer Zeit einen Bund geschlossen hatte: den Bund mit Jakob und davor schon den Bund mit Isaak und Abraham. Aber ich musste auch an das Land denken.
  43. 43 Deshalb sollten die Bewohner das Land verlassen, damit es brach lag und seine Sabbatjahre nachholte. Sie mussten ihre Schuld bezahlen, weil sie immer wieder mein Recht missachtet hatten. Die von mir gesetzte Ordnung hatten sie gehasst.
  44. 44 Aber ich werde sie selbst dann nicht zurückweisen, wenn sie im Land ihrer Feinde sind. Ich empfinde keine Abscheu ihnen gegenüber. Deshalb will ich ihnen kein Ende machen und meinen Bund mit ihnen nicht brechen. Denn ich bin der Herr, ihr Gott.
  45. 45 Ich will mich an das erinnern, was für sie spricht: Ich will an den Bund mit den Vorfahren denken, die ich aus Ägypten geführt habe. Das tat ich vor den Augen der anderen Völker. So wurde ich ihr Gott. Ich bin der Herr.
  46. 46 Dies sind die Ordnungen und Vorschriften und die Sammlung der Weisungen, die Mose übermitteln sollte. Der Herr teilte sie ihm auf dem Berg Sinai mit. Sie regeln die Beziehung zwischen dem Herrn und den Israeliten.

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