레위기 13장 BasisBibel (2021)
BasisBibel (2021) · 독일어 · 레위기 (Leviticus) · 59절
- 1 Der Herr sagte zu Mose und Aaron:
- 2 Wenn bei einer Person Verdacht auf Aussatz besteht, soll man sie zu einem Priester bringen – zu Aaron oder zu einem seiner Söhne. Anzeichen für Aussatz können sein: eine Schwellung, ein Ausschlag oder ein weißer Fleck auf der Haut.
- 3 Der Priester soll die betroffene Stelle untersuchen. Es ist wirklich Aussatz, wenn Folgendes zutrifft: Das Haar dort ist weiß geworden und die Stelle liegt tiefer als die übrige Haut. Dann soll der Priester die Person für unrein erklären.
- 4 Ist das Haar nicht weiß und die Stelle nicht tiefer, soll der weiße Hautfleck beobachtet werden. Dazu soll der Priester den Kranken absondern. Der soll sieben Tage lang zurückgezogen leben.
- 5 Danach soll der Priester ihn wieder untersuchen. Stellt er am siebten Tag keine Veränderung fest, soll er ihn noch einmal sieben Tage absondern. Der weiße Hautfleck darf nicht größer geworden sein.
- 6 Danach soll der Priester ihn noch einmal untersuchen. Stellt er am siebten Tag fest, dass es besser geworden ist, soll er den Betroffenen für rein erklären. Der Hautfleck darf nicht größer geworden sein, sondern muss zurückgegangen sein. Dann ist es nur ein harmloser Ausschlag. Der Betroffene soll seine Kleidung waschen und gilt wieder als rein.
- 7 Es kann passieren, dass sich der Ausschlag danach doch noch ausbreitet. Jemand hatte sich vom Priester untersuchen lassen und war für rein erklärt geworden. Doch jetzt muss er sich noch einmal untersuchen lassen.
- 8 Stellt der Priester eine Ausbreitung fest, soll er den Kranken für unrein erklären: Es ist ein Fall von Aussatz.
- 9 Hat eine Person immer wieder Anzeichen von Aussatz, soll man sie zu einem Priester bringen.
- 10 Der Priester soll die Stelle untersuchen. Es ist Aussatz, wenn eine weiße Schwellung da ist, die Haare dort weiß geworden sind und eine rote Wucherung zu erkennen ist.
- 11 Dann ist es Aussatz, der immer wieder kommt. Der Priester soll die Person für unrein erklären, sie aber nicht absondern. Denn sie ist schon länger unrein.
- 12 Es kann den Fall geben, dass der ganze Körper von Aussatz betroffen ist. Der Priester sieht weißen Ausschlag auf dem Körper, die Haut ist von Kopf bis Fuß damit bedeckt.
- 13 Dann soll der Priester die Person untersuchen: Bedeckt der Aussatz tatsächlich den ganzen Körper, soll er den Betroffenen für rein erklären. Die Person ist ganz weiß geworden und gilt als rein.
- 14 Bilden sich jedoch rote Wucherungen, ist die Person unrein.
- 15 Der Priester soll die roten Wucherungen untersuchen und den Kranken für unrein erklären. Wucherungen zeigen die Krankheit an, die unrein macht: Es ist Aussatz.
- 16 Bilden sich die Wucherungen zurück und werden weiß, soll die Person wieder zum Priester gehen.
- 17 Der Priester soll den Kranken untersuchen. Ist die Stelle tatsächlich weiß geworden, ist er rein. Der Priester soll ihn für rein erklären.
- 18 Auch ein Geschwür kann zu Aussatz führen: Jemand hatte ein Geschwür auf der Haut, das wieder geheilt ist.
- 19 An der Stelle, wo das Geschwür war, bildet sich eine weiße Schwellung oder ein hellroter Fleck. Dann soll er sich vom Priester untersuchen lassen.
- 20 Der Priester soll den Fleck untersuchen. Es ist Aussatz, wenn Folgendes zutrifft: Die Stelle liegt tiefer als die übrige Haut und die Haare dort sind weiß geworden. Dann soll der Priester die Person für unrein erklären. In dem Geschwür ist Aussatz ausgebrochen.
- 21 Der Priester kann aber auch Folgendes feststellen: Das Haar ist nicht weiß geworden, die Stelle ist blass und vertieft. Dann soll der Priester den Kranken absondern. Sieben Tage lang soll er zurückgezogen leben.
- 22 Breitet sich der Fleck auf der Haut aus, soll der Priester ihn für unrein erklären. Es ist doch ein Fall von Aussatz.
- 23 Bleibt der helle Fleck unverändert und breitet sich nicht aus, handelt es sich um eine Narbe. Das Geschwür hat eine Narbe zurückgelassen. Der Priester soll die Person für rein erklären.
- 24 Eine Brandwunde kann ebenfalls zu Aussatz führen: Jemand hat sich verbrannt und in der Brandwunde bildet sich eine Wucherung. Diese Wucherung wird hellrot oder weiß.
- 25 Dann soll der Priester die Wunde untersuchen. Es ist Aussatz, wenn Folgendes zutrifft: Die Haare dort sind weiß geworden und die Stelle liegt tiefer als die übrige Haut. Dann ist Aussatz in der Brandwunde ausgebrochen. Der Priester soll den Betroffenen für unrein erklären, denn er hat Aussatz.
- 26 Der Priester kann aber auch Folgendes feststellen: Das Haar ist nicht weiß geworden und die Stelle ist nicht vertieft. Dann soll der Priester den Kranken absondern. Sieben Tage lang soll er zurückgezogen leben.
- 27 Am siebten Tag soll der Priester ihn wieder untersuchen: Hat sich der Fleck auf der Haut ausgebreitet, soll der Priester ihn für unrein erklären. Es ist doch ein Fall von Aussatz.
- 28 Ist der Fleck verblasst, hat sich nicht ausgebreitet und ist unverändert, handelt es sich um eine Brandnarbe. Die Narbe ist nur etwas angeschwollen. Der Priester soll die Person für rein erklären. Denn es ist nur eine Brandnarbe.
- 29 Am Kopf und am Kinn können besondere Formen von Aussatz auftreten: Ein Mann oder eine Frau hat dort eine kranke Stelle.
- 30 Dann soll der Priester die Stelle untersuchen. Es ist Aussatz, wenn Folgendes zutrifft: Die Stelle liegt tiefer als die übrige Haut und das dünn gewordene Haar verfärbt sich gelblich. Dann soll der Priester die Person für unrein erklären. Es ist eine Form von Hautpilz, die an Kopf und Kinn auftritt und als Aussatz gilt.
- 31 Die Untersuchung kann auch ergeben, dass eine weitere Beobachtung nötig ist: Die Stelle liegt nicht tiefer als die übrige Haut, aber der Priester findet kein schwarzes Haar. Dann soll er den Kranken absondern. Sieben Tage lang soll er zurückgezogen leben.
- 32 Am siebten Tag soll der Priester untersuchen, ob sich die Krankheit ausgebreitet hat. Er soll auch prüfen, ob gelbliche Haare gewachsen sind oder die Haut vertieft erscheint.
- 33 Trifft nichts davon zu, soll sich der Kranke rasieren, aber die kranke Stelle dabei auslassen. Noch einmal soll der Priester den Kranken absondern. Sieben weitere Tage soll er zurückgezogen leben.
- 34 Am siebten Tag soll der Priester erneut prüfen, ob sich die Krankheit ausgebreitet hat. Erscheint die Stelle auch nicht vertieft, soll der Priester den Betroffenen für rein erklären. Der Betroffene soll noch seine Kleidung waschen, dann gilt er wieder als rein.
- 35 Es kann passieren, dass sich der Hautpilz danach doch noch ausbreitet. Die Person hatte sich vom Priester untersuchen lassen und war für rein erklärt geworden.
- 36 Doch jetzt muss sie sich noch einmal untersuchen lassen. Stellt der Priester die Ausbreitung fest, gilt der Kranke als unrein. Ob sich Haare rot verfärbt haben, muss der Priester dann nicht mehr untersuchen.
- 37 Stellt der Priester keine Ausbreitung fest und es wachsen wieder schwarze Haare, heilt der Hautpilz ab. Die Person ist rein und der Priester soll sie für rein erklären.
- 38 Die folgende Hautkrankheit ist kein Aussatz: Ein Mann oder eine Frau bekommt weiße Flecken, lauter weiße Flecken auf der Haut.
- 39 Der Priester untersucht diese Person und stellt fest, dass die Flecken nur leicht weiß sind. Dann ist es ein harmloser Ausschlag, der auf der Haut ausgebrochen ist. Die Person ist rein.
- 40 Wenn einem Mann hinten die Haare ausfallen, bekommt er auf dem Kopf eine Glatze. Er gilt als rein.
- 41 Wenn ihm die Haare vorne ausfallen, bekommt er an der Stirn eine Glatze. Er gilt als rein.
- 42 Bildet sich auf der Glatze aber ein hellroter Fleck, ist Aussatz ausgebrochen. Der Fleck kann hinten oder vorne entstehen.
- 43 Der Priester soll den Kranken untersuchen. Es ist Aussatz, wenn Folgendes zutrifft: Es gibt hinten oder vorne einen hellroten Fleck, der Fleck ist angeschwollen und sieht aus wie Aussatz.
- 44 Der Mann ist ein Aussätziger und gilt als unrein. Der Priester soll ihn für unrein erklären. Der Mann hat Aussatz an seinem Kopf.
- 45 Jeder, der an Aussatz erkrankt ist, soll sich folgendermaßen verhalten: Er soll zerrissene Kleidung tragen, seine Haare frei herunterhängen lassen und Mund und Kinn verhüllen. Außerdem soll er rufen: »Unrein, unrein!«
- 46 Solange er die kranke Stelle hat, gilt er als unrein. Deshalb soll er abgesondert wohnen und sich außerhalb des Lagers aufhalten.
- 47 Aussatz kann auch an Gegenständen auftreten. Das betrifft Kleidung aus Wolle oder Leinen,
- 48 Gewebtes oder Gestricktes aus Leinen oder Wolle, Leder oder anderes, das aus Tierhaut hergestellt ist.
- 49 Bekommt ein solcher Gegenstand einen Fleck, der grünlich oder rötlich ist, kann es Aussatz sein. Dieser Gegenstand soll einem Priester gezeigt werden.
- 50 Der Priester soll den Gegenstand untersuchen und ihn sieben Tage lang absondern.
- 51 Am siebten Tag soll er ihn wieder untersuchen. Hat sich der Fleck ausgebreitet, ist es ein Fall von bösartigem Aussatz. Es ist egal, um welchen Gegenstand es sich handelt: um einen Stoff, Gewebtes, Gestricktes, Leder oder irgendetwas anderes aus Tierhaut. Dieser Gegenstand ist unrein.
- 52 Man soll ihn verbrennen, egal was es ist. Denn es ist bösartiger Aussatz. Er soll in offenem Feuer verbrannt werden.
- 53 Die Untersuchung kann aber auch ergeben, dass sich der Fleck nicht weiter ausgebreitet hat. Das Kleid, das Leder, das Gewebte oder Gestrickte sieht noch genauso aus wie vorher.
- 54 Dann soll der Priester die Anweisung geben, den Gegenstand mit dem Fleck zu waschen. Anschließend soll er ihn zum zweiten Mal absondern, noch einmal sieben Tage lang.
- 55 Danach soll der Priester wieder untersuchen, wie der Fleck auf das Waschen reagiert hat: Sieht der Fleck unverändert aus, ist der Gegenstand unrein. Das gilt auch dann, wenn der Fleck nicht größer wird. Du sollst diesen Gegenstand verbrennen. Denn etwas Schädliches ist in den Stoff eingedrungen, entweder von der Vorderseite oder von der Rückseite.
- 56 Die Untersuchung kann auch ergeben, dass der Fleck durchs Waschen verblasst ist. Dann soll der Priester die Stelle herausreißen. Er soll sie entfernen aus Kleidung, Leder, Gewebtem oder Gestricktem.
- 57 Entsteht danach ein neuer Fleck auf dem Gegenstand, ist es doch eine Form von Aussatz. Diese Form tritt immer wieder auf. Man soll den befallenen Gegenstand verbrennen.
- 58 Entsteht nach dem Waschen kein neuer Fleck, soll der Gegenstand noch einmal gewaschen werden. Dann gilt er als rein.
- 59 Dies ist die Sammlung der Weisungen für den Fall, dass an einem Gegenstand Aussatz auftritt. Sie gilt für Kleidung aus Wolle oder Leinen, für Gewebtes oder Gestricktes und für alles, was aus Tierhaut hergestellt ist. Diese Weisungen regeln, wann ein Gegenstand als rein oder unrein gilt.
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