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느헤미야 5장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 느헤미야 (Nehemiah) · 19절

  1. 1 Im Volk breitete sich große Unzufriedenheit aus. Männer und Frauen kamen zu mir und klagten über Leute aus ihrem eigenen Volk.
  2. 2 Einige sagten: »Wir haben viele Söhne und Töchter. Um zu überleben, brauchen wir mehr Getreide zum Essen!«
  3. 3 Andere klagten: »Wir müssen unsere Felder, Weinberge und Häuser verpfänden. Sonst haben wir in der Hungersnot nicht genug zu essen.«
  4. 4 Wieder andere beklagten sich: »Wir mussten uns Geld leihen. Sonst hätten wir dem König die Pacht für unsere Felder und Weinberge nicht zahlen können.
  5. 5 Wir sind doch aus demselben Fleisch und Blut wie die anderen aus unserem Volk. Unsere Kinder sind genauso viel wert wie ihre Kinder. Aber wir müssen ihnen unsere Söhne und Töchter als Sklaven geben. Einige unserer Töchter sind zu Sklavinnen geworden und wir konnten nichts dagegen tun! Unsere Felder und unsere Weinberge gehören doch schon anderen.«
  6. 6 Als ich ihre Klagen und diese Geschichten hörte, packte mich der Zorn.
  7. 7 Ich dachte gründlich über all das nach. Dann zog ich die einflussreichen Leute und die führenden Männer zur Rechenschaft. Ich sagte zu ihnen: »Was seid ihr nur für Wucherer, die ihr eigenes Volk belasten?« Dann berief ich ihretwegen eine große Versammlung ein.
  8. 8 Dort sagte ich zu ihnen: »Wir haben Leute aus unserem eigenen Volk freigekauft, die zuvor an andere Völker verkauft worden waren – soweit es uns möglich war. Wollt ihr sie jetzt wieder verkaufen, damit wir sie noch mal zurückkaufen müssen?« Da schwiegen sie, denn sie wussten keine Antwort.
  9. 9 Ich fuhr fort: »Das, was ihr da macht, ist nicht gut. Solltet ihr nicht so leben, wie es der Ehrfurcht vor Gott entspricht? Sonst macht ihr uns nur zum Gespött anderer Völker, die unsere Feinde sind.
  10. 10 Meine Verwandten, meine Leute und ich, auch wir haben Geld und Getreide verliehen. Wir wollen den Leuten nun ihre Schulden erlassen.
  11. 11 Gebt auch ihr ihnen heute ihre Felder und Weinberge, ihre Olivenbäume und ihre Häuser zurück! Erlasst ihnen die Rückgabe von allem, was ihr ihnen geliehen habt: Geld, Getreide, Traubenmost und Olivenöl.«
  12. 12 Die Männer stimmten zu: »Ja, wir wollen alles zurückgeben und die Schulden nicht einfordern. Wir machen es so, wie du gesagt hast.« Dann rief ich die Priester herbei. In ihrer Anwesenheit ließ ich die Geldgeber schwören, ihr Versprechen einzuhalten.
  13. 13 Auch leerte ich die Taschen meines Gewands aus. Dabei sagte ich: »Genauso soll Gott jeden, der sein Wort nicht hält, aus seinem Haus und Besitz hinauswerfen. Leer und hinausgeworfen – so steht er dann da.« Da sagte die ganze Versammlung: »Amen!«, und lobte den Herrn. Das Volk hielt sich an diese Abmachung.
  14. 14 Nach meiner Einsetzung zum Statthalter im Land Juda übte ich das Amt zwölf Jahre lang aus – vom 20. Regierungsjahr des Königs Artaxerxes bis zu seinem 32. Regierungsjahr. In dieser Zeit verzichteten meine Verwandten und ich auf die Einkünfte eines Statthalters.
  15. 15 Meine Vorgänger hatten das Volk schwer belastet. Täglich verlangten sie von ihm Brot und Wein, dazu noch 40 Silbermünzen. Auch ihre Leute beuteten das Volk aus. Aber ich handelte nicht so, aus Ehrfurcht vor Gott.
  16. 16 Auch bei der Erneuerung der Mauer habe ich mitgeholfen, ohne Grundbesitz zu erwerben. Ebenso waren dort alle meine Leute zur Arbeit versammelt.
  17. 17 An meinem Tisch saßen regelmäßig die führenden Männer der Juden, insgesamt 150 Personen. Dazu kamen noch die Leute, die aus den Nachbarvölkern zu uns gekommen waren.
  18. 18 Täglich bereitete man für uns ein Rind, sechs ausgewählte Schafe und Geflügel zu. Das alles geschah auf meine Kosten. Dazu kamen alle zehn Tage verschiedene Weine in großer Menge. Aber die Einkünfte eines Statthalters forderte ich zu keiner Zeit ein. Die Bauarbeiten lasteten schwer genug auf dem Volk.
  19. 19 Mein Gott, behalte all das Gute in Erinnerung, das ich für dieses Volk getan habe!

BasisBibel (2021) — 대한성서공회 저작권 계약에 따라 게재 — 본문의 저작권은 대한성서공회에 있습니다. · 출처 ↗