누가복음 4장 BasisBibel (2021)
BasisBibel (2021) · 독일어 · 누가복음 (Luke) · 44절
- 1 Vom Heiligen Geist erfüllt, ging Jesus vom Jordan weg. Er wurde vom Geist in der Wüste umhergeführt,
- 2 40 Tage lang. Dabei wurde er vom Teufel auf die Probe gestellt. Die ganze Zeit über aß er nichts. Am Ende war er sehr hungrig.
- 3 Da sagte der Teufel zu ihm: »Du bist doch der Sohn Gottes! Dann kannst du diesem Stein hier befehlen, dass er zu Brot wird.«
- 4 Jesus antwortete: »In der Heiligen Schrift steht: ›Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.‹«
- 5 Da führte der Teufel Jesus zu einer hochgelegenen Stelle. In einem einzigen Augenblick zeigte er ihm alle Königreiche der Welt.
- 6 Dabei sagte der Teufel zu Jesus: »Ich will dir die Macht geben über alle diese Reiche in ihrer ganzen Herrlichkeit. Denn Gott hat sie mir übertragen, und ich gebe sie, wem ich will.
- 7 Wenn du mich nun anbetest, wird alles dir gehören.«
- 8 Jesus antwortete: »In der Heiligen Schrift steht: ›Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihn allein verehren.‹«
- 9 Da brachte der Teufel Jesus nach Jerusalem. Er stellte ihn auf den höchsten Punkt des Tempels und sagte zu ihm: »Wenn du der Sohn Gottes bist, spring von hier hinunter!
- 10 Denn in der Heiligen Schrift steht: ›Er wird seinen Engeln befehlen, dich zu beschützen.‹
- 11 Und: ›Auf ihren Händen sollen sie dich tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt.‹«
- 12 Jesus antwortete: »Es heißt aber auch: ›Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen!‹«
- 13 Damit hatte der Teufel alles versucht, um Jesus auf die Probe zu stellen. Er verließ ihn eine Zeit lang. ;
- 14 Jesus war erfüllt von der Kraft des Geistes. So kehrte er nach Galiläa zurück. Sein Ruf verbreitete sich in der ganzen Gegend.
- 15 Er lehrte in den Synagogen und alle redeten mit Hochachtung von ihm. ;
- 16 Jesus kam auch nach Nazaret, wo er aufgewachsen war. Am Sabbat ging er wie gewohnt in die Synagoge. Er stand auf, um aus der Heiligen Schrift vorzulesen.
- 17 Man reichte ihm die Schriftrolle mit dem Propheten Jesaja. Jesus rollte sie auf und fand die Stelle, wo geschrieben steht:
- 18 »Der Geist des Herrn ruht auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, den Armen gute Nachricht zu verkünden. Den Gefangenen soll ich zurufen, dass sie frei sind, und den Blinden, dass sie sehen werden. Den Unterdrückten soll ich die Freiheit bringen.
- 19 Ich soll verkünden: Jetzt beginnt das Jahr, in dem der Herr Gnade schenkt.«
- 20 Jesus rollte die Schriftrolle wieder zusammen, gab sie dem Synagogendiener zurück und setzte sich. Alle Augen in der Synagoge waren gespannt auf ihn gerichtet.
- 21 Da sagte er zu den Anwesenden: »Heute ist diese Stelle in der Heiligen Schrift in eurer Gegenwart in Erfüllung gegangen.«
- 22 Alle stimmten ihm zu. Sie staunten über die Botschaft von der Gnade, die er verkündete. Doch dann sagten sie: »Ist das nicht der Sohn Josefs?«
- 23 Jesus antwortete: »Sicher werdet ihr mir jetzt das Sprichwort vorhalten: ›Arzt, hilf dir selbst! Wir haben von den großen Taten gehört, die du in Kapernaum vollbracht hast. Vollbringe doch solche Wunder auch hier in deiner Heimatstadt!‹«
- 24 Weiter sagte er: »Amen, das sage ich euch: Kein Prophet wird in seiner Heimatstadt anerkannt!
- 25 Ich sage euch, wie es wirklich ist: Zur Zeit des Elija gab es viele Witwen in Israel. Damals regnete es drei Jahre und sechs Monate nicht. Große Hungersnot herrschte im ganzen Land.
- 26 Trotzdem wurde Elija zu keiner von ihnen geschickt – sondern nur zu einer Witwe in Sarepta im Gebiet von Sidon.
- 27 Ebenso gab es zur Zeit des Propheten Elischa viele Aussätzige in Israel. Aber Elischa hat keinen von ihnen geheilt, sondern nur den Syrer Naaman.«
- 28 Alle in der Synagoge wurden wütend, als sie das hörten.
- 29 Sie sprangen auf und trieben Jesus aus Nazaret hinaus – bis an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt gebaut war. Dort wollten sie ihn hinunterstürzen.
- 30 Aber Jesus ging mitten durch die Menge hindurch und zog weiter.
- 31 Jesus ging nach Kapernaum, einer Stadt in Galiläa. Am Sabbat lehrte er immer in der Synagoge.
- 32 Die Zuhörer waren von seiner Lehre tief beeindruckt, denn in seinen Worten erkannten sie Gottes Macht.
- 33 In der Synagoge war ein Mann, der von einem bösen Geist beherrscht wurde – einem Dämon. Der schrie laut auf:
- 34 »He! Was willst du von uns, Jesus aus Nazaret? Bist du gekommen, um uns zu vernichten? Ich weiß, wer du bist: Du bist der Heilige Gottes.«
- 35 Jesus befahl dem Dämon streng: »Sei still und gib den Mann frei!« Da schleuderte der Dämon den Mann mitten in die Synagoge. Dann gab er ihn frei, ohne ihm Schaden zuzufügen.
- 36 Alle erschraken und fragten sich gegenseitig: »Welche Vollmacht und Kraft hat sein Wort? Er gibt den bösen Geistern einen Befehl, und sie fliehen!«
- 37 Die Berichte über Jesus verbreiteten sich überall in der Gegend. ;
- 38 Jesus verließ die Synagoge und ging in das Haus von Simon. Dessen Schwiegermutter hatte hohes Fieber. Sie baten Jesus, ihr zu helfen.
- 39 Jesus beugte sich über sie und bedrohte das Fieber. Da verschwand es. Sofort stand sie auf und sorgte für Jesus und die Jünger.
- 40 Als die Sonne untergegangen war, brachten die Leute alle Kranken zu Jesus. Sie litten an unterschiedlichsten Krankheiten. Jesus legte jedem von ihnen die Hände auf und heilte sie.
- 41 Aus vielen Kranken fuhren Dämonen aus. Dabei schrien sie laut und riefen: »Du bist der Sohn Gottes!« Jesus bedrohte sie und ließ sie nicht zu Wort kommen. Denn sie wussten, dass er der Christus war.
- 42 Bei Tagesanbruch verließ Jesus Kapernaum und ging an einen einsamen Ort. Die Leute suchten ihn, bis sie ihn fanden. Sie wollten ihn daran hindern, von ihnen wegzugehen.
- 43 Da sagte Jesus zu ihnen: »Ich muss auch den anderen Städten die Gute Nachricht vom Reich Gottes verkünden. Denn dazu hat Gott mich gesandt.«
- 44 Und er verkündete die Gute Nachricht in den Synagogen überall in Judäa.
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