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누가복음 10장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 누가복음 (Luke) · 42절 · 대역: King James Version

절BasisBibel (2021)King James Version
1
Jesus sendet 72 Jünger aus
Danach bestimmte der Herr weitere 72 von seinen Jüngern. Er sandte sie jeweils zu zweit vor sich her. Sie sollten in alle Städte und Orte vorausgehen, in die er selbst gehen wollte.
After these things the Lord appointed other seventy also, and sent them two and two before his face into every city and place, whither he himself would come.
2 Er sagte zu ihnen: »Hier ist eine große Ernte, aber es gibt nur wenige Erntearbeiter. Bittet also den Herrn dieser Ernte, dass er Arbeiter auf sein Erntefeld schickt. Therefore said he unto them, The harvest truly is great, but the labourers are few: pray ye therefore the Lord of the harvest, that he would send forth labourers into his harvest.
3 Macht euch auf den Weg! Denkt daran: Ich sende euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe. Go your ways: behold, I send you forth as lambs among wolves.
4 Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Sandalen. Und haltet euch nicht damit auf, unterwegs jemanden zu grüßen. Carry neither purse, nor scrip, nor shoes: and salute no man by the way.
5 Wenn ihr in ein Haus kommt, dann sagt als Erstes: ›Ich wünsche den Bewohnern dieses Hauses Frieden!‹ And into whatsoever house ye enter, first say, Peace be to this house.
6 Wenn dort ein Kind des Friedens wohnt, wird dieser Frieden bei ihm einkehren. Sonst wird euer Gruß ohne Wirkung bleiben. And if the son of peace be there, your peace shall rest upon it: if not, it shall turn to you again.
7 Bleibt in diesem Haus. Esst und trinkt, was euch angeboten wird. Denn wer arbeitet, hat ein Anrecht auf seinen Lohn. Zieht nicht von Haus zu Haus. And in the same house remain, eating and drinking such things as they give: for the labourer is worthy of his hire. Go not from house to house.
8 Wenn ihr in eine Stadt kommt und die Bewohner euch aufnehmen: Esst, was euch vorgesetzt wird. And into whatsoever city ye enter, and they receive you, eat such things as are set before you:
9 Heilt die Kranken, die dort leben. Verkündet den Leuten: ›Das Reich Gottes kommt euch jetzt nahe!‹ And heal the sick that are therein, and say unto them, The kingdom of God is come nigh unto you.
10 Aber wenn ihr in eine Stadt kommt und die Bewohner euch nicht aufnehmen: Geht hinaus auf die Straßen der Stadt und ruft: But into whatsoever city ye enter, and they receive you not, go your ways out into the streets of the same, and say,
11 ›Sogar den Staub aus eurer Stadt, der an unseren Füßen klebt, schütteln wir ab. Doch das sollt ihr wissen: Das Reich Gottes kommt jetzt nahe!‹ Even the very dust of your city, which cleaveth on us, we do wipe off against you: notwithstanding be ye sure of this, that the kingdom of God is come nigh unto you.
12 Das sage ich euch: Für die Leute von Sodom wird es am Tag des Gerichts erträglicher sein als für diese Stadt.« ; But I say unto you, that it shall be more tolerable in that day for Sodom, than for that city.
13
Das Urteil über die Städte in Galiläa
»Wehe dir, Chorazin! Wehe dir, Betsaida! Wären in Tyros und Sidon die Wunder passiert, die ich bei euch vollbracht habe: Die Menschen hätten schon längst den Sack angelegt. Sie hätten sich hingesetzt, sich Asche auf den Kopf gestreut und ihr Leben geändert.
Woe unto thee, Chorazin! woe unto thee, Bethsaida! for if the mighty works had been done in Tyre and Sidon, which have been done in you, they had a great while ago repented, sitting in sackcloth and ashes.
14 Aber wenn das Gericht kommt, wird es für Tyros und Sidon erträglicher sein als für euch. But it shall be more tolerable for Tyre and Sidon at the judgment, than for you.
15 Und du, Kapernaum, meinst du, du wirst in den Himmel erhoben? In die Hölle wirst du hinabgestoßen! And thou, Capernaum, which art exalted to heaven, shalt be thrust down to hell.
16 Wer auf euch hört, hört auf mich. Und wer euch ablehnt, lehnt mich ab. Aber wer mich ablehnt, lehnt den ab, der mich gesandt hat.« He that heareth you heareth me; and he that despiseth you despiseth me; and he that despiseth me despiseth him that sent me.
17
Die Rückkehr der 72 Jünger
Die 72 Jünger kehrten zurück und berichteten voller Freude: »Herr, sogar die Dämonen gehorchen uns, wenn wir uns auf deinen Namen berufen.«
And the seventy returned again with joy, saying, Lord, even the devils are subject unto us through thy name.
18 Jesus sagte zu ihnen: »Ich sah den Satan wie einen Blitz aus dem Himmel hinabstürzen. And he said unto them, I beheld Satan as lightning fall from heaven.
19 Ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten. Die ganze Macht des Feindes könnt ihr überwinden! Nichts, aber auch gar nichts davon kann euch etwas anhaben. Behold, I give unto you power to tread on serpents and scorpions, and over all the power of the enemy: and nothing shall by any means hurt you.
20 Aber ihr sollt euch nicht darüber freuen, dass euch die Geister gehorchen. Freut euch vielmehr darüber, dass eure Namen im Himmel aufgeschrieben sind.« ; Notwithstanding in this rejoice not, that the spirits are subject unto you; but rather rejoice, because your names are written in heaven.
21
Jesus und der Vater
Im selben Augenblick wurde Jesus vom Heiligen Geist erfüllt und jubelte: »Ich preise dich, Vater, du Herr über den Himmel und die Erde! Denn du hast das alles vor den Weisen und Klugen verborgen. Aber den einfachen Leuten hast du es offenbart. Ja, Vater, so hast du es gewollt!
In that hour Jesus rejoiced in spirit, and said, I thank thee, O Father, Lord of heaven and earth, that thou hast hid these things from the wise and prudent, and hast revealed them unto babes: even so, Father; for so it seemed good in thy sight.
22 Alles hat mir mein Vater übergeben. Niemand weiß, wer der Sohn ist, nur der Vater. Und niemand weiß, wer der Vater ist, nur der Sohn – und die Menschen, denen der Sohn den Vater zeigen will.« All things are delivered to me of my Father: and no man knoweth who the Son is, but the Father; and who the Father is, but the Son, and he to whom the Son will reveal him.
23 Dann wandte sich Jesus allein an die Jünger und sagte: »Glückselig sind die Augen, die sehen, was ihr seht. And he turned him unto his disciples, and said privately, Blessed are the eyes which see the things that ye see:
24 Das sage ich euch: Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht – aber sie sahen es nicht. Und sie wollten hören, was ihr hört – aber sie hörten es nicht.« ; For I tell you, that many prophets and kings have desired to see those things which ye see, and have not seen them; and to hear those things which ye hear, and have not heard them.
25
Jesus als Lehrer / Die Frage nach dem ewigen Leben
Da kam ein Schriftgelehrter und wollte Jesus auf die Probe stellen. Er fragte ihn: »Lehrer, was soll ich tun, damit ich das ewige Leben bekomme?«
And, behold, a certain lawyer stood up, and tempted him, saying, Master, what shall I do to inherit eternal life?
26 Jesus fragte zurück: »Was steht im Gesetz? Was liest du da?« He said unto him, What is written in the law? how readest thou?
27 Der Schriftgelehrte antwortete: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Denken.« Und: »Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst.« And he answering said, Thou shalt love the Lord thy God with all thy heart, and with all thy soul, and with all thy strength, and with all thy mind; and thy neighbour as thyself.
28 Jesus sagte zu ihm: »Du hast richtig geantwortet. Halte dich daran und du wirst leben.« And he said unto him, Thou hast answered right: this do, and thou shalt live.
29
Das Beispiel des barmherzigen Samariters
Aber der Schriftgelehrte wollte sich verteidigen. Deshalb sagte er zu Jesus: »Wer ist denn mein Mitmensch?«
But he, willing to justify himself, said unto Jesus, And who is my neighbour?
30 Jesus erwiderte: »Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho. Unterwegs wurde er von Räubern überfallen. Sie plünderten ihn bis aufs Hemd aus und schlugen ihn zusammen. Dann machten sie sich davon und ließen ihn halb tot liegen. And Jesus answering said, A certain man went down from Jerusalem to Jericho, and fell among thieves, which stripped him of his raiment, and wounded him, and departed, leaving him half dead.
31 Nun kam zufällig ein Priester denselben Weg herab. Er sah den Verwundeten und ging vorbei. And by chance there came down a certain priest that way: and when he saw him, he passed by on the other side.
32 Genauso machte es ein Levit, als er zu der Stelle kam: Er sah den Verwundeten und ging vorbei. And likewise a Levite, when he was at the place, came and looked on him, and passed by on the other side.
33 Aber dann kam ein Samariter dorthin, der auf der Reise war. Als er den Verwundeten sah, hatte er Mitleid mit ihm. But a certain Samaritan, as he journeyed, came where he was: and when he saw him, he had compassion on him,
34 Er ging zu ihm hin, behandelte seine Wunden mit Öl und Wein und verband sie. Dann setzte er ihn auf sein eigenes Reittier, brachte ihn in ein Gasthaus und pflegte ihn. And went to him, and bound up his wounds, pouring in oil and wine, and set him on his own beast, and brought him to an inn, and took care of him.
35 Am nächsten Tag holte er zwei Silberstücke hervor, gab sie dem Wirt und sagte: ›Pflege den Verwundeten! Wenn es mehr kostet, werde ich es dir geben, wenn ich wiederkomme.‹ And on the morrow when he departed, he took out two pence, and gave them to the host, and said unto him, Take care of him; and whatsoever thou spendest more, when I come again, I will repay thee.
36 Was meinst du: Wer von den dreien ist dem Mann, der von den Räubern überfallen wurde, als Mitmensch begegnet?« Which now of these three, thinkest thou, was neighbour unto him that fell among the thieves?
37 Der Schriftgelehrte antwortete: »Der Mitleid hatte und sich um ihn gekümmert hat.« Da sagte Jesus zu ihm: »Dann geh und mach es ebenso.« And he said, He that shewed mercy on him. Then said Jesus unto him, Go, and do thou likewise.
38
Jesus bei Maria und Marta
Als Jesus mit seinen Jüngern weiterzog, kam er in ein Dorf. Dort nahm ihn eine Frau als Gast bei sich auf. Ihr Name war Marta.
Now it came to pass, as they went, that he entered into a certain village: and a certain woman named Martha received him into her house.
39 Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Die setzte sich zu Füßen des Herrn nieder und hörte ihm zu. And she had a sister called Mary, which also sat at Jesus’ feet, and heard his word.
40 Aber Marta war ganz davon in Anspruch genommen, sie zu bewirten. Schließlich stellte sie sich vor Jesus hin und sagte: »Herr, macht es dir nichts aus, dass meine Schwester mich alles allein machen lässt? Sag ihr doch, dass sie mir helfen soll!« But Martha was cumbered about much serving, and came to him, and said, Lord, dost thou not care that my sister hath left me to serve alone? bid her therefore that she help me.
41 Aber der Herr antwortete: »Marta, Marta! Du bist so besorgt und machst dir Gedanken um so vieles. And Jesus answered and said unto her, Martha, Martha, thou art careful and troubled about many things:
42 Aber nur eines ist notwendig: Maria hat das Bessere gewählt, das wird ihr niemand mehr wegnehmen.« But one thing is needful: and Mary hath chosen that good part, which shall not be taken away from her.

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