고린도전서 9장 BasisBibel (2021)
BasisBibel (2021) · 독일어 · 고린도전서 (1 Corinthians) · 27절
- 1 Seht mich an: Bin ich denn nicht frei? Bin ich denn kein Apostel? Habe ich etwa nicht Jesus, unseren Herrn, gesehen? Seid ihr nicht das Ergebnis meiner Arbeit für den Herrn?
- 2 Wenn ich auch für andere kein Apostel bin, so bin ich es doch für euch. Denn eure Verbundenheit mit dem Herrn ist das Siegel, durch das ich als Apostel bestätigt werde.
- 3 Das ist meine Antwort an die Leute, die sich als Richter über mich aufspielen wollen:
- 4 Haben wir als Apostel etwa keinen Anspruch auf Essen und Trinken?
- 5 Haben wir nicht auch das Recht, eine Schwester als Ehefrau dabei zu haben? Das tun jedenfalls die anderen Apostel, die Brüder des Herrn und auch Kephas.
- 6 Und haben nur Barnabas und ich kein Recht darauf, nicht für unseren Unterhalt arbeiten zu müssen?
- 7 Wer zieht denn als Soldat in den Krieg und zahlt sich auch noch selbst den Sold? Wer pflanzt einen Weinberg und genießt seine Früchte nicht? Wer hütet Schafe und ernährt sich nicht von ihrer Milch?
- 8 Rede ich damit etwa nur aus menschlicher Sicht? Sagt nicht das Gesetz genau dasselbe?
- 9 Im Gesetz des Mose steht nämlich: »Du sollst einem Ochsen beim Dreschen nicht das Maul zubinden.« Geht es Gott dabei etwa um die Ochsen?
- 10 Oder sagte er das nicht vielmehr wegen uns? Denn wegen uns wurde dies ja aufgeschrieben: Wer pflügt, soll das mit Hoffnung tun. Und wer drischt, soll seinen Anteil am Ertrag erwarten können.
- 11 Wir haben bei euch geistlichen Samen gesät. Ist es dann zu viel verlangt, wenn wir von euch weltliche Gaben ernten wollen?
- 12 Andere nehmen dieses Recht euch gegenüber in Anspruch. Haben wir nicht einen viel größeren Anspruch darauf? Dennoch haben wir von diesem Recht nie Gebrauch gemacht. Wir haben alles ertragen, um der Guten Nachricht von Christus kein Hindernis in den Weg zu legen.
- 13 Wisst ihr denn nicht: Wer den Tempeldienst verrichtet, bekommt auch seinen Lebensunterhalt aus den Tempelabgaben. Und wer am Altar seinen Dienst tut, bekommt einen Anteil von den Opfergaben.
- 14 Genauso hat es auch der Herr angeordnet: Wer die Gute Nachricht verkündet, soll von ihrer Verkündigung leben können.
- 15 Aber ich habe nichts von alledem in Anspruch genommen. Ich schreibe das nicht, damit man mir dies nun gewährt. Lieber würde ich sterben! Meinen Ruhm soll mir niemand nehmen!
- 16 Er besteht ja nicht darin, dass ich die Gute Nachricht verkünde. Ich muss das ja tun. Denn wie schrecklich wäre es für mich, die Gute Nachricht nicht zu verkünden!
- 17 Nur wenn ich es aus freien Stücken tun würde, müsste ich Lohn dafür bekommen. Wenn ich es aber nicht aus freien Stücken tue, wurde es mir wie einem Sklaven übertragen.
- 18 Worin besteht nun mein Lohn? Er besteht einfach darin, dass ich die Gute Nachricht ohne Bezahlung verkünde. Damit mache ich keinen Gebrauch von dem Recht, das mir durch die Verkündigung zusteht.
- 19 Denn obwohl ich von allen unabhängig bin, habe ich mich selbst für alle zum Diener gemacht. So will ich immer mehr Menschen für Christus gewinnen.
- 20 Für die Juden lebe ich wie ein Jude. So will ich die Juden gewinnen. Für die, die das Gesetz befolgen, lebe ich wie jemand, der das Gesetz befolgt – auch wenn ich selbst dem Gesetz nicht unterworfen bin. So will ich die gewinnen, die das Gesetz befolgen.
- 21 Für die, die das Gesetz nicht kennen, lebe ich wie jemand, der das Gesetz nicht kennt – auch wenn ich selbst nicht ohne Gottes Gesetz lebe. Vielmehr lebe ich nach dem Gesetz von Christus. So will ich die gewinnen, die das Gesetz nicht kennen.
- 22 Für die Schwachen bin ich selbst schwach geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Für alle bin ich alles geworden, um auf jeden Fall einige zu retten.
- 23 Aber all das tue ich für die Gute Nachricht. Denn ich will selbst Anteil an dem bekommen, worum es in ihr geht.
- 24 Ihr wisst doch: Im Stadion laufen zwar alle Läufer um die Wette, aber nur einer gewinnt den Siegespreis. Lauft so, dass ihr ihn gewinnt!
- 25 Alle Wettkämpfer üben in jeder Hinsicht Verzicht. Sie tun es, um einen vergänglichen Siegeskranz zu gewinnen. Aber wir tun es für einen unvergänglichen Siegeskranz.
- 26 So führt mein Wettlauf nicht ins Ungewisse und meine Fausthiebe gehen nicht in die Luft.
- 27 Vielmehr treffen meine Schläge meinen eigenen Körper und unterwerfen ihn mir. Denn ich will nicht anderen etwas verkünden und selbst als Versager dastehen.
- 📚 BasisBibel (2021) 책 목록
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